Eigene Rundenzeit getoppt

  • 7:29 Minuten auf der Nürburgring-Nordschleife
  • Nissan-Supersportwagen unter den schnellsten Serienfahrzeugen weltweit
  • Markteinführung im März 2009

Noch vor seiner Weltpremiere im November 2007 in Tokio legte der Nissan GT-R mit einer Rundenzeit von 7:38 Minuten auf der Nordschleife des Nürburgrings eine der besten Zeiten hin, die ein Serienfahrzeug dort jemals erzielte. Jetzt hat der Chef-Testfahrer Tochio Suzuki noch einmal nachgelegt. Bei Abstimmungsfahrten auf der Eifel-Rundstrecke am 16. und 17. April 2008 wurde er im neuen Nissan-Supersportwagen mit einer Zeit von 7:29 Minuten gestoppt. Damit unterbietet er seine eigene Bestzeit um neun Sekunden. Suzuki war dabei im GT-R-Basismodell mit japanischen Standardreifen unterwegs.

„Als wir im vergangenen Jahr auf dem Nürburgring getestet haben, herrschten ungünstige Verhältnisse. Wir waren dementsprechend sehr enttäuscht, die Schallmauer von sieben Minuten und dreißig nicht genommen zu haben“, so Kazutoshi Mizuno, der GT-R-Chef-Ingenieur. „Mit der neuen Zeit haben wir das jetzt nachgeholt.

 

 

  • Rundenzeiten der Nordschleife im Vergleich (Quelle: Sport Auto)
    • 8:28 BMW M5
    • 8:26 NISSAN 350Z
    • 8:25 Audi RS4
    • 8:22 BMW M Coupe
    • 8:20 Audi RS6
    • 8:09 Ferrari 360 Modena
    • 8:09 Honda NSX-R (auf Sportreifen)
    • 8:09 Lamborghini Diabolo SV
    • 8:05 BMW M3 E92
    • 8:04 Audi R8 (auf Sportreifen)
    • 8:03 Porsche 911 GT3 (996)
    • 7:56 Porsche 911 Turbo (996)
    • 7:54 Mercedes CLK DTM AMG (auf Sportreifen)
    • 7.52 Lamborghini Gallardo
    • 7:52 Mercedes SLR McLaren
    • 7:50 BMW M3 CSL E46 (auf Sportreifen)
    • 7:49 Corvette Z06
    • 7:46 Porsche 911 GT2 (996)
    • 7:44 Pagani Zonda S
    • 7:34 Koenigsegg CCR
    • 7:32 Porsche GT
    • 7:29 NISSAN GT-R

Zugleich aber gehört der GT-R auch zu den am einfachsten und sichersten zu fahrenden Autos im Club der 300 km/h schnellen Straßensportler. Geht es ums Beschleunigen, ums Bremsen und um maximal schnelle Kurvenfahrt, bietet er weitaus mehr Auto fürs Geld als ähnlich positionierte Sport-Coupés.

Wie schon bei früheren Versionen des auf der Rennstrecke gestählten GT-R konnten die Nissan-Ingenieure auch beim jüngsten Modell ihr Talent gebührend unter Beweis stellen. Im Lastenheft fest verankert waren ein fortschrittliches Allradsystem und – als Weltneuheit – eine Transaxle-Bauweise mit Doppelkupplungsgetriebe zugunsten einer noch höheren Agilität. Der brandneue V6-Motor mit Bi-Turbo-Aufladung leistet 353 kW/480 PS und kombiniert atemberaubenden Vortrieb mit klassenbesten Verbrauchs- und Emissionswerten. Die in Leichtbauweise angefertigte Karosserie besteht aus Aluminium-Druckguss, Kohlefaser und hochfesten Stählen. Mit einem cW-Wert von 0,27 ist sie eine der windschlüpfigsten im Wettbewerbsumfeld. Das neue Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad sorgt für ultraschnelle Gangwechsel, bietet aber zugleich auch einen Automatik-Modus für geruhsames Fahren in der Stadt. Groß dimensionierte und innenbelüftete Brembo-Bremsen generieren ein hohes Verzögerungspotenzial.

 

 

„Der neue Nissan GT-R ist ein ungewöhnlicher Wagen, ein technisches Flaggschiff, das Nissans Begeisterung für das Auto ausdrückt“, sagt Carlos Tavares, Executive Vice President für Unternehmens- und Produktplanung. „Er ist auf Höchstleistungen unter allen Bedingungen ausgelegt. Kein anderes Auto bietet diese Kombination aus Geschwindigkeit, Komfort, universellem Einsatzbereich, unverwechselbarem Design und exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie seine Vorgänger, die das berühmte GT-R-Emblem trugen, ist auch der neue GT-R ein technisches Wunderauto mit zahlreichen Stärken. Daher sagen wir: Er ist für jeden, überall und zu jeder Zeit zu haben.“

Für jeden – weil Fahrer aller Alters- und Talentstufen sein Potenzial ausschöpfen können. vom professionellen Rennfahrer bis zum normalen Sportfahrer, der ein aufregendes und stilvolles Fortbewegungsmittel fürs Wochenende sucht.

Für überall – weil der GT-R rund um die Welt auf Herz und Nieren erprobt worden ist. Von den Kurven, Kuppen und Senken der Nürburgring-Nordschleife über High-speed-Tests in der Hitze des Nissan-Testcenters in Arizona bis zu verschneiten Straßen in Michigan. Er ist der einzige Supersportwagen, der sich dank seines Allradantriebs auf trockenem Asphalt ebenso zuhause fühlt wie im Schnee und auf nassem Untergrund. Im Gegensatz zu früheren Versionen wird Nissan den neuen GT-R als Links- und Rechtslenker sowie erstmals auch weltweit – also auch in Nordamerika und Kontinental-Europa – anbieten.

Zu jeder Zeit – weil er bei Tag und bei Nacht sowie im Winter und Sommer bereit steht.

Die technischen Highlights des GT-R im Überblick:

  • Fortschrittliches Allrad-System, das kontinuierlich die optimale Drehmoment-Verteilung zwischen Vorder- und Hinterachse steuert
  • Neues Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Einbaulage (nahe der Hinterachse) mit Schaltwippen am Lenkrad und Automatik-Modus für den Stadtbetrieb
  • Neuer 3,8 Liter Twin-Turbo V6 mit 353 kW/480 PS, einem Drehmoment von 588 Nm sowie niedrigem Verbrauch und niedrigen Emissionen (der GT-R wird in Japan als ULEV-Modell – Ultra Low Emission Vehicle - eingestuft). Zu den zukunftsweisenden Techniken zählen Plasma-beschichtete Bohrungen zur Verbesserung der Kühleffizienz
  • Ein Cw-Wert von 0,27 - für einen Supersportwagen mit hohen Abtriebswerten auf Vorder- und Hinterachse verblüffend gut und einer der besten weltweit
  • Auf Leichtbau getrimmte Karosserie aus leichten Stählen, Kohlefaser und Druckguss-Aluminium
  • Gelochte und innenbelüftete Brembo-Scheibenbremsen und ebenfalls von Brembo gelieferte Monoblock-Bremssättel für maximale Verzögerungsleistung
  • Manuelle Einstellmöglichkeiten für die Dämpfer, die Schaltpunkte des Getriebes sowie das elektronische Stabilitätssystem (VDC-R)
  • Multi-funktionales Anzeigen-Display im Armaturenbrett – entworfen von den gleichen Designern, die auch die Graphiken für das PlayStation-Spiel Gran Turismo von Sony gezeichnet haben
  • Ein Instrument zur Anzeige der Querbeschleunigungswerte (G-Kräfte), das sowohl die beim Beschleunigen und Bremsen auftretenden Kräfte als auch die Querkräfte in Kurven anzeigt

„Die Herausforderung bestand darin, ein Auto zu bauen, das sich bei allen Geschwindigkeiten stabil und laufruhig gibt, auch oberhalb von 300 km/h einen tadellosen Geradeauslauf hat, sich auf Eis und Schnee sicher bewegen lässt und auch Regenwetter auf der Autobahn gefahrlos meistert. Zugleich sollte es auch höchste Standards in Sachen Umweltfreundlichkeit und Sicherheit erfüllen. Ich bin davon überzeugt, dass zur Zeit kein anderes Auto dieses Spektrum an überragenden Eigenschaften erfüllt“, sagt GT-R Chefingenieur Kazutoshi Mizuno. Er weiß, wovon er spricht, war er doch selbst einst für Nissan als Teamchef und Techniker im internationalen Motorsport tätig.

Mizuno beschreibt den neuen GT-R als Multi-talentierten Supersportwagen für das 21. Jahrhundert. „Ich bin mir sicher, dass er eine komplett neue Fahrzeugkategorie begründet. Er übernimmt die Gene früherer großer GT-R-Modelle und verquickt sie mit den besten und modernsten High-Tech-Lösungen der Neuzeit. Supersportwagen waren früher immer nur auf Fahrer mit besonderen Fahrkünsten zugeschnitten. Den neuen GT-R kann nahezu jeder durchschnittlich begabte Fahrer schnell und sicher bewegen, und zwar unter nahezu allen Streckenbedingungen.“

Trotz seines außerordentlich hohen Anteils an High-tech hat sich der GT-R doch noch einige altmodische Eigenschaften bewahrt. Vor allem bei der Montage, die in liebevoller Handarbeit im Nissan-Werk Tochigi erfolgt. Auch jeder Motor wird (im Werk Yokohama) einzeln von einem hochspezialisierten Mechaniker montiert – genauso wie das Getriebe und die übrigen Teile der Kraftübertragung.

Das Tochigi Werk produziert in 2 Fertigungslinien 23.000 PKW pro Monat. Dies sind im wesentlichen 350Z, Skyline und Infiniti Sportwagen. Die Produktion des GT-R begann im Oktober 2007 mit 170 Fahrzeugen und wird im November 2007 auf 460 gesteigert. Die geplante, monatliche Fertigung liegt bei nur 1.000 Fahrzeugen. Die sonstige Produktionsmenge und die weltweite Nachfrage für den GT-R wird vorraussichtlich für lange Lieferzeiten sorgen.

 

 


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