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(für jedermann, überall, zu jeder Zeit)
Auf der Rennstrecke:
Die Testfahrten auf Rennstrecken erfolgten in erster Linie auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings. Die 20,8 km lange „Grüne Hölle“ gilt mit ihren unübersichtlichen oder blinden Kurven, den tückischen Kuppen, den starken Neigungen und Gefällen sowie den häufig wechselnden Fahrbahnbelägen - und damit Reibwerten - noch immer als weltweit härteste Teststrecke. Daher wird sie intensiv von Automobil- und Reifenfirmen genutzt.
Der Nissan GT-R legte auf der Eifel-Achterbahn rund 5.000 Kilometer im Renntempo zurück. Dabei fuhren die Testpiloten konstant Rundenzeiten von knapp unter acht Minuten.
Ausführliche Tests standen auch auf der japanischen Rennstrecke von Sendai auf dem Programm. Wie am „Ring“ ist auch diese Berg-und-Tal-Bahn mit vielen Wellen und unterschiedlichen Fahrbahnprofilen gespickt. Dazu ist sie mit einem Mix aus schnellen und langsamen Kurven gewürzt. Nicht zu Unrecht genießt Sendai daher den Ruf, ein extrem anspruchsvoller Parcours zu sein. Andere Pisten ließ Nissan links liegen: „Sie waren uns zu einfach“, sagt Chefentwickler Kazutoshi Mizuno.
Hochgeschwindigkeitsfahrten auf der Autobahn:
Zu den vielen ungewöhnlichen Prüfungen, die der Nissan GT-R vor seiner Produktionsfreigabe absolvieren musste, gehörte eine Fahrt mit 300 km/h, bei der sich Fahrer und Beifahrer in normaler Lautstärke unterhalten konnten. „Der Wagen soll auch in solchen Situationen leicht und nervenschonend zu fahren sein“, bekräftigt Mizuno. „Keine Zicken, auch nicht bei Tempo 300!“
Darüber hinaus nutzte Nissan für Hochgeschwindigkeitsfahrten Abschnitte deutscher Autobahnen ohne Tempobegrenzung. „Das sind die besten, in der realen Welt anzutreffenden Testlaboratorien“, schwärmt Mizuno. Auch hier erfüllte der in Handarbeit liebevoll montierte Nissan GT-R die Vorgaben: „Ruhige, fast stoische Fahrt bei Tempo 300, dank überlegener Aerodynamik, extrem präzise zusammengesetzter Karosserieteile und fortschrittlicher Elektronik.“
Fahren bei Schnee und Regen:
Wenn es regnet oder schneit, bleiben die meisten Supersportwagen lieber in der warmen Stube. Nicht der Nissan GT-R. Hat er schon auf der Rennstrecke oder auf der Autobahn klare Vorteile gegenüber den meisten seiner Rivalen, blüht er bei schlechtem Wetter erst richtig auf. Sein fortschrittliches Allradsystem und die ausgewogene Ballastverteilung über alle vier Ecken des Autos sichern ihm auch auf glattem Parkett viel Traktion und problemloses Handling.
Alltagsfahrten:
Viele Supersportwagen fühlen sich in der Stadt wie ein Tiger im Käfig – das Verkehrsgewühl sowie die Schlaglöcher und Gullydeckel auf den Straßen bereiten ihren Besitzern schlechte Laune und sorgen für Frust. Anders beim Nissan GT-R. Mit einem Knopfdruck wechselt die Aufhängung auf eine weichere Einstellung, und verwandelt dieses Biest von einem Auto in ein handzahmes, komfortables Coupé. Zugleich hat die Kraftübertragung noch eine vollautomatische Fahrstufe in der Hinterhand – für ein noch lockereres Fortkommen im Stadtdschungel.
