QASHQAI UND QASHQAI+2: WAS IST ANDERS 
- Radstand um 135 Millimeter auf 2.765 Millimeter verlängert
- Höhe um 38 Millimeter auf 1.646 Millimeter gestiegen
- Ladevolumen auf bis zu 550 Liter angewachsen
Der QASHQAI+2 übernimmt viele Design-Elemente des Original-Entwurfs. Doch im direkten Vergleich beider Autos werden schnell deutliche Unterschiede sichtbar. Die Gesamtlänge wuchs um 210 Millimeter, der Radstand um 135 Millimeter. Nur so ist sichergestellt, dass bis zu sieben Personen komfortabel in der Kabine Platz finden.
Damit auch in der dritten Reihe die Kopffreiheit ausreichend hoch ist, hat Nissan die Dachlinie des QASHQAI+2 gestreckt und das Heck insgesamt neu geformt. Folge ist ein noch höheres und dynamisches Profil. Auch die vier seitlichen Türen wurden neu gestaltet: Die Fensterrahmen am vorderen Einstieg verlaufen nun steiler zur neuen Dachlinie, während die hinteren Scheiben um 135 Millimeter verlängert wurden und ebenfalls quadratischere Ausschnitte erhielten. Die Verlängerung der hinteren Türen verbessert natürlich auch den Einstieg in den Fond.
Die vergrößerten Dreiecksfenster im Bereich der hinteren Dachsäulen spenden auch den ganz hinten sitzenden Insassen ein helles und luftiges Ambiente. Weitere Unterschiede zum fünfsitzigen QASHQAI sind die tiefer heruntergezogene Heckscheiben sowie ein modifizierter Stoßfänger mit kegelförmig zugespitzten Aussparungen für die runden Reflektoren.
Individueller Kühlergrill schafft Differenzierung Aber auch an der Frontpartie setzt der QASHQAI+2 durch einen neu gestalteten Kühlergrill mit silberfarbenen Lamellen eine eigene Duftmarke.
Das bereits beim QASHQAI sehr beliebte, jedoch aufpreispflichtige Panoramadach gehört beim +2 zur Serienausstattung. Das Glasdach ist nochmals 140 Millimeter länger als im kurzen Modell und damit das größte seiner Klasse. Es verfügt über eine elektrisch und auf einfachen Knopfdruck aktivierbare Blende.
Verschiebbare und dreifach teilbare Mittelbank Die größten Veränderungen im Innenraum spielen sich jedoch im Bereich der zweiten und dritten Sitzreihe ab. Um den Einstieg nach ganz hinten zu erleichtern, lässt sich die zweite Bank über einen Bereich von 240 Millimeter längs und im Verhältnis 60:40 separat verschieben. Im Gegensatz zur zweigeteilten Ausführung des Fünfsitzers sind die Lehnen sogar in drei Teilen (40:20:40) umlegbar. Zudem lassen sie sich in der Neigung neunfach in Winkeln zwischen 15 und 25 Grad justieren.
Der mittlere Lehnenabschnitt dient dabei nicht nur als normale Rückenlehne sondern – im umgeklappten Zustand – auch als multifunktional nutzbare Armablage. In der waagerechten Position bietet sie neben zwei Getränkehaltern ein praktisches Staufach mit Schiebedeckel, in das ein MP3-Player, portable Spiel-Konsolen oder CDs hineinpassen. Zusätzlich vorhanden ist ein integrierter Strom-Anschluss zum Aufladen der Geräte. Im aufgestellten Zustand können die Passagiere der dritten Reihe die Konsole dagegen als zusätzliche Ablage nutzen.
Zum Wegklappen der Fondsitze genügt ein Handgriff Die Sitze der dritten Reihe sind für Personen bis zu einer Größe von 1,60 Meter ausgelegt. Ihre Lehnen sind siebenfach in der Neigung einstell- und im Verhältnis 50:50 so im Boden versenkbar, dass eine komplett ebene Ladefläche entsteht. Zum Wegklappen genügt ein Handgriff, die Kopfstützen müssen vorher nicht entfernt werden. Im umgeklappten Zustand beträgt das Fassungsvermögen 550 Liter – 140 Liter mehr als im QASHQAI.
Dank der neu geformten Heckklappe und abgeänderter Seitenverkleidungen wuchs die Breite der Laderaumöffnung um 224 Millimeter auf 1,18 Meter. Zugleich sank die Höhe der Ladekante um 13 auf 770 Millimeter.
Clevere Verstaumöglichkeiten Im Gegensatz zu anderen Siebensitzern lässt sich beim QASHQAI+2 der Laderaum mit einem über die gesamte Länge führenden Rollo vor neugierigen Blicken schützen. Sind die hintersten Sitze besetzt, findet es in einem passenden Unterflurfach Platz. So kann die Jalousie ebenso wie die beiden Zusatzsitze immer im Auto bleiben, und muss nicht in der Garage zwischengelagert werden.
Die Klappe des Fachs dient – wenn aufgerichtet – zugleich als Trennwand im Kofferraum, um fragile Gegenstände vor Beschädigungen zu schützen. Ein weiteres nützliches Detail ist eine Leiste aus rostfreiem Edelstahl, welche die Laderaumkante beim Beladen sperriger Gegenstände vor Kratzern bewahrt. Veränderte Fahrwerksabstimmung Um das durch die größeren Abmessungen um bis zu 100 Kilogramm angestiegene Gesamtgewicht und die damit verbundene höhere Zuladung zu kompensieren, haben die Nissan-Fahrwerkstechniker für den QASHQAI+2 sowohl das Fahrwerks-Setup als auch die Auslegung der Servolenkung angepasst. Das Bremssystem erhielt größere Scheiben für die Vorderachse, um das höhere Gewicht sicher zu verzögern.
BRUCH MIT KONVENTIONEN
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Innovatives Crossover-Design
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Mix aus Agilität und Stärke
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Familienähnlichkeit mit dem Original-QASHQAI
Der 2006 auf dem Pariser Salon präsentierte Original-QASHQAI war das erste komplett von Nissan Design Europe (NDE) verantwortete Projekt. Das Center befindet sich in der „Rotunda“, einem in den 1960er Jahren nahe des Grand Union Kanals im Londoner Stadtteil Paddington errichteten Gebäude, das heute unter Denkmalschutz steht. In diesem spannenden Ambiente erwuchs der QASHQAI+2 aus den Formen und Designentwürfen des fünfsitzigen Ur-Modells.
Wie der Gattungsbegriff bereits andeutet, verschmelzen in einem Crossover unterschiedliche Design- und Raumkonzepte aus zwei oder sogar noch mehr Marktsegmenten zu einem gemeinsamen Endprodukt. Bei beiden QASHQAI-Modellen finden sich die für einen Crossover charakteristischen Schlüsselelemente ober- und unterhalb der Gürtellinie.
Die obere Hälfte der Karosserie suggeriert Agilität, während die durch starke Schultern und ausgestellte Radläufe bestimmte untere Zone Stärke betont.
Lang gestreckte Silhouette erzeugt Dynamik Dynamisch angewinkelte A-Säulen, deutlich verlängerte Seitenfenster und eine lang gestreckte, in einer kecken Spoilerkante endende Dachpartie setzen die QASHQAI-Modelle deutlich von den kantigen Formen herkömmlicher SUV ab. Dank des längeren Radstands und der zusätzlichen dritten Sitzreihe weicht der QASHQAI+2 deutlich vom Original ab. Die höhere und längere Dachpartie beschert dem Siebensitzer ein elegantes Seitenprofil. Das gläserne Panoramadach lässt den Innenraum hell und luftig wirken, zugleich unterstreicht die serienmäßige Dachreling den Längenzuwachs gegenüber der Kurz-Version auch optisch.
Größeres drittes Seitenfenster und modifizierte Heckklappe Weitere Abweichungen im Design betreffen die Form des dritten Seitenfensters – es ist sowohl länger als auch höher, um so den Passagieren der dritten Reihe eine bessere Sicht nach außen zu ermöglichen. Auch die Heckklappe (mit tiefer heruntergezogenem Fenster) und die Ausformung des hinteren Stoßfängers samt kegelförmiger Gehäuse für die Rückstrahler setzen den +2 deutlich von seinem Baureihenbruder ab.
Typische Designzitate eines SUV am Nissan QASQHAI sind die steil stehende Fahrzeug-Nase sowie die schwarz abgesetzten seitlichen Rammschutzleisten und unteren Stoßfängerpartien. Auch die leicht erhöhte Bodenfreiheit gibt einen dezenten Hinweis auf das erweiterte Einsatzspektrum. Subtil ausgestellte Radläufe und eine auf halber Höhe der Türen verlaufende Lichtkante lockern die relativ großen Metallflächen geschickt auf, indem sie gezielt Lichtreflexionen zulassen.
Leuchteinheiten stellen Verbindung zu den Seitenflanken her Durch um die Fahrzeugecken herumgezogene Scheinwerfer und Rückleuchten schufen die Designer bei beiden Modellen eine optische Verbindung zu den Seitenflanken. Die Heckleuchten sind aerodynamisch geformt und folgen der Kontur der hinteren „Hüften“, wo sie einen auffälligen Farbtupfer setzen. Zugunsten einer maximalen Laderaumbreite sind die Rückleuchten zweigeteilt und werden um eine im Dachspoiler integrierte dritte Bremsleuchte ergänzt.
Vorn sind die großflächigen, fünfeckigen Scheinwerfereinheiten in vier klar ausgeformte Einsätze für die seitlichen Positionsleuchten, die Haupt- und Fernscheinwerfer sowie die blau getönten Blinkerbirnen unterteilt. Die Nebelleuchten finden weiter unten im Stoßfänger Platz.
Eigenständiger Grill mit vier Lamellen Dem QASHQAI+2 vorbehalten ist ein neuer Kühlergrill mit vier silberfarbenen Lamellen, die das zentral platzierte Nissan-Logo einrahmen. Um das Potenzial des Autos und den starken Charakter der Frontpartie weiter zu betonen, setzt sich das zentrale, U-förmige Element des Grills nach oben bis in die kräftigen Längsrippen der Motorhaube fort.
RUNDHERUM PRAKTISCH
Ebenso wie das Exterieur-Design des QASHQAI+2 mit einer Reihe von Kontrasten arbeitet, hat Nissan auch den Innenraum als Kombination aus Praxisfreundlichkeit und Fahrerfokussierung gestaltet.
Aus der Perspektive des Fahrers ähnelt das Interieur daher mehr einem Cockpit. Alle Bedienelemente sind um ihn herum gruppiert, die weit nach oben gezogene Mittelkonsole sorgt für eine klare Trennung zum Beifahrer.
Neben einer Aussparung für die Handbremse auf der Fahrerseite umfasst die bis zwischen die Sitze heruntergezogene Konsole zwei Getränkehalter, eine Verstaubox mit integrierter und längs verschiebbarer Armauflage, einen AUX-Anschluss für den Betrieb von MP3-Spielern und – bei den Versionen mit Allradantrieb – den Drehschalter für das ALL-MODE-4x4-System.
Direkt im Blickfeld des Piloten sitzen unter einer hutzenartigen Verkleidung das Kombi-Instrument sowie das runde Display des Bordcomputers. Die meisten Kontrollschalter sind ergonomisch günstig im Bereich der Mittelkonsole untergebracht – entweder oberhalb des Schalthebels oder unterhalb der beiden mittleren, mit Chromzierringen eingefassten Luftaustrittsdüsen. Die Audio-Funktionen, der Bordcomputer, die Bluetooth®-Verbindung und die optionale Geschwindigkeitsregelanlage werden über Lenkradtasten gesteuert.
Um unter allen Lichtverhältnissen ein einwandfreies Ablesen der Instrumente zu sichern, sind die Analoganzeigen im Kombiinstrument auch während des Tages von hinten beleuchtet. Das runde Display des zwischen Tachometer und Drehzahlmesser platzierten Bordcomputers erstrahlt in einem satten Orange, das mit der weißen Illumination der übrigen Instrumente kontrastiert. Der Computer informiert über Durchschnittsverbrauch und -geschwindigkeit, Fahrzeit und Reichweite sowie die Außentemperatur. Die Uhrzeit und das Wartungsintervall werden ebenso wie Kilometer- und Tageskilometerzähler in einem separaten Display und ebenfalls digital angezeigt. Den identischen Orange-Ton wie im Display des Bordcomputers hat Nissan auch für das Atmosphärenlicht des Innenraums sowie für die große Zahl beleuchteter Schalter und Tasten ausgewählt.
Fahrer- und Beifahrerzonen mit unterschiedlichem Ambiente Wie bereits im QASHQAI hat Nissan auch im +2 die unterschiedlichen Zonen – Cockpit links, Lounge rechts – durch verschiedene Oberflächen und Materialien voneinander abgegrenzt. Hat der Armaturenträger vor dem Beifahrer eine betont glatte und weiche Anmutung, trägt er im linken Bereich eine auffällige Maserung.
Nissan bietet den QASHQAI+2 in den Ausstattungsstufen Visia, Acenta und Tekna an. Die Topversion Tekna genießt ab Werk das Privileg einer Lederpolsterung in zwei Ausführungen: Schwarze Polster und technisch wirkende Details oder eine Kombination „Black/Chocolat“ mit auffallenden Kontrastnähten und silbernen Akzenten.
Das größte Plus des QASQHAI+2 ist jedoch die dritte Sitzbank, welche die Fahrt mit bis zu sieben Personen ermöglicht. Die zwei zusätzlichen Sitzgelegenheiten sind für Kinder oder Erwachsene bis 1,60 Meter Größe ausgelegt und lassen sich bei Nichtgebrauch im Verhältnis 50:50 getrennt umlegen und komplett im Boden verstauen.
Die Rückenlehnen der dritten Sitzreihe sind siebenfach in der Neigung einstellbar und klappen zusammen mit dem übrigen Sitz so um, dass eine glatte Ladefläche entsteht. Dazu genügt ein kurzes Ziehen an einer Schlaufe, denn auch die Kopfstützen können dabei montiert bleiben.
Dreigeteilt umklapp- und längs verschiebbare Mittelbank Besonders verwandlungsfähig präsentiert sich die mittlere Sitzbank des QASHQAI+2: Dank der verlängerten hinteren Seitentüren gelingt der Zugang zu ihr betont leicht, zumal sich die Bank über die Distanz von 240 Millimeter sowie im Verhältnis von 60:40 separat verschieben lässt. Damit nicht genug, sind die Lehnen im Gegensatz zum Fünfsitzer-Modell im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilt.
Der mittlere und schmalere Abschnitt birgt eine echte Novität: Denn er fungiert zum einen als normaler Sitz mit Dreipunktgurt, aber auch – im vorgeklappten Zustand – als multi-funktional nutzbare und bequeme Armablage. Neben zwei Getränkehaltern finden sich ein praktisches Staufach und ein Platz für MP3-Spieler oder portable Spiel-Konsolen, die an einem integrierten 12 Volt-Stromanschluss angeschlossen werden können.
Auch die beiden Lehnen der äußeren Sitze klappen bei Bedarf nach vorn und lassen sich in der Neigung in Winkeln zwischen 15 und 25 Grad neunfach justieren.
90 Liter zusätzliches Stauvolumen Sind die beiden hinteren Sitze im Unterboden verschwunden, breitet sich ein 1,34 Meter langer Kofferraum mit 550 Litern Fassungsvermögen aus – 140 Liter mehr als im QASHQAI. Sind zusätzlich auch noch die mittleren Sitze umgelegt, steigt das nutzbare Volumen auf beachtliche 1.520 Liter. Doch selbst wenn der QASQAI+2 vollbesetzt unterwegs ist, bleibt noch ein Reststauraum von 130 Litern.
Dank der neu geformten Heckklappe und der modifizierten Seitenverkleidungen nahm die Breite der Laderaumöffnung um 224 Millimeter auf 1,18 Meter zu. Zugleich liegt die Ladekante mit 770 Millimetern nun 13 Millimeter niedriger als im fünfsitzigen QASHQAI. Ein weiteres nützliches Detail ist die – auch optisch ansprechende – Leiste aus rostfreiem Edelstahl, welche die Laderaumkante vor Kratzern schützt.
Unter dem eigentlichen Kofferraumboden ist im QASHQAI+2 noch Platz für Wertgegenstände, die vor neugierigen Augen geschützt werden sollen. Alternativ dient die Klappe des Geheimfachs im aufgestellten Zustand auch als Trennwand, um zerbrechliche Gegenstände vor Beschädigungen durch schwere Laststücke zu schützen.
Maßgeschneidertes Fach für das Gepäckraumrollo Im Gegensatz zu anderen Siebensitzern lässt sich beim QASHQAI+2 der Laderaum mit einem über die gesamte Länge reichenden Rollo abdecken. Sind die hinteren Sitze besetzt, ist die Jalousie in einem für sie maßgeschneiderten Unterflurfach zu verstauen.
Das geräumige Handschuhfach schluckt 14 Liter. Es ist groß genug zur Mitnahme von 15 Getränkedosen, hat darüber hinaus einen integrierten Sonnenbrillenhalter und wird von der Klimaanlage mitgekühlt. Die seitlichen Türtaschen fassen je eine 0,5 Liter große Getränkeflasche und einen Atlas im A4-Format. Netztaschen an den Rückseiten der Vordersitze haben sogar Platz für Bücher und Zeitschriften bis zur Größe A3.
Die Ablagebox in der Mittelkonsole zwischen den Sitzen hat ein Volumen von 3,5 Litern – was für acht CDs reicht –, die ausziehbare Gepäckschale unter dem Beifahrersitz fasst vier Liter. In der zweiten Reihe fallen dank der verlängerten Türen die seitlichen Staufächer generöser aus als beim Original.
Größtes Glasdach seiner Klasse Das große, fest installierte Panorama-Glasdach gehört beim QASHQAI+2 durchgehend zur Serienausrüstung. Mit den Maßen 1.177 x 880 Millimeter ist es das größte seiner Klasse und erstreckt sich über alle drei Sitzreihen. Das laminierte Glas filtert schädliche UV-Strahlen aus und beugt einer zu starken Aufheizung vor.
Als zusätzlichen Schutz vor direkt einstrahlender Sonne gibt es eine auf Knopfdruck automatisch ausfahrende Sonnenblende. Auch das dunkel getönte Privacy-Glas für alle Scheiben ab der B-Säule entfaltet eine wärmedämmende Wirkung.
Lückenloses Sicherheitspaket Neben zweistufig (adaptiv) auslösenden Luftsäcken für Fahrer und Beifahrer spenden in den Vordersitzen installierte Thorax-Seitenairbags sowie über die gesamte Länge des Innenraums gezogene Curtainbags auch bei seitlichen Kollisionen bestmöglichen Schutz. Für die Installation eines gegen die Fahrtrichtung montierten Kindersitzes auf dem Beifahrer-Sitz lässt sich der Beifahrer-Airbag – bei geöffneter Tür – über ein Schloss deaktivieren. Ein akustischer Warnton und Kontrollleuchten erinnern Gurtmuffel ans Anschnallen.
Auf allen sieben Plätzen des QASHQAI+2 sind Dreipunkt-Sicherheitsgurte montiert, auf den beiden Vordersitzen ergänzt um pyrotechnische Gurtspanner und Gurtkraftbegrenzer. Für die Montage von entsprechend zertifizierten Kindersitzen finden sich auf der Mittelbank die passenden ISOFIX-Aufnahmepunkte.
DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN
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Versionen mit Front- und Allradantrieb
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Vordere Federbeinaufhängung, hintere Multi-Link-Achse
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Je zwei Diesel- und Benzin-Motoren
Der QASHQAI+2 basiert auf einer verlängerten Version der aktuellen C-Plattform der Nissan/Renault-Allianz. Der Radstand wurde um 135 auf 2.765 Millimeter verlängert, mit 4.525 Millimetern ist das Fahrzeug 210 Millimeter länger als das fünftürige Schwestermodell. Auch wenn die zusätzliche Länge die Unterbringung von bis zu sieben Personen gestattet, ist der QASHQAI+2 mit 4,52 Metern kürzer als die Mehrzahl der fünfsitzigen SUV. Dieses kompakte Format sichert ihm hohe Agilität, viel Fahrspaß und leichte Manövrierbarkeit auch auf engem Raum.
Fahrwerkskomponenten des Fünfsitzers Fahrwerkstechnisch folgt der neue Crossover weitgehend dem bewährten Layout des QASHQAI-Fünfsitzers. Die an einem Hilfsrahmen angelenkte vordere Einzelradaufhängung besteht aus kombinierten Feder-/Dämpfer-Einheiten (McPherson) sowie unteren Querlenkern. Dank eines direkt am Federbein montierten Querstabilisators wird die Rollneigung des Aufbaus in schnell durchfahrenen Kurven wirksam reduziert. Zur akustischen Entkoppelung des Innenraums von Fahrbahngeräuschen und Vibrationen ist der Hilfsrahmen an elastischen Gummilagern aufgehängt.
Zugunsten eines präzisen Einlenkverhaltens und hoher Stabilität bei schneller Fahrt entschied sich Nissan an der Hinterachse für eine aufwändige Multi-Link-Konstruktion mit ebenfalls einzeln an einem Hilfsrahmen aufgehängten Rädern. Teil der kompakt bauenden Einheit ist eine obere Strebe aus Aluminium, die rund vier Kilogramm Gewicht einspart. Um das Kofferraumvolumen so wenig wie möglich zu schmälern, sind die Stoßdämpfer schräg installiert.
Zu den weiteren Feinheiten des QASHQAI+2-Fahrwerks gehören Rebound-Federn zur Reduzierung der Rollneigung und „Ripple Control”-Dämpfer. Sie bügeln dank zusätzlicher Dämpfungslippen kleine Dellen in der Fahrbahn souverän weg. Die Feinabstimmung des Fahrwerks durch die europäischen Technik-Center von Nissan in Cranfield und Barcelona ergab unter anderem eine leicht geänderte Feder/Dämpfer-Abstimmung, um so dem um 100 Kilogramm gestiegenen Gesamtgewicht sowie der höheren maximalen Zuladung gerecht zu werden.
Hochsteife Struktur Der QASHQAI+2 stützt sich auf eine extrem steife Struktur – Resultat einer intensiven Nutzung hochfester Stähle, die zugleich die allgemeine Qualität, das Handling und die Crashsicherheit verbessern.
Zur hohen Agilität und Wendigkeit des QASHQAI+2 trägt die elektrische Servolenkung (EPS) entscheidend bei. Beim Rangieren stellt sie ein Maximum an Lenkunterstützung bereit; bei schneller Fahrt wird sie nach und nach zurückgenommen. Auch hier passte Nissan aufgrund des Extragewichts des Siebensitzers die Charakteristik an.
Das Rechenhirn prüft alle 40 Millisekunden die aktuelle Geschwindigkeit und nimmt schon bei Geschwindigkeitsunterschieden von 0,01 km/h ein Update vor. Es berücksichtigt die Gewohnheiten europäischer Fahrer, bietet daher auch einen deutlich spürbaren Zentriereffekt, der sich sowohl im Stadt- wie im Autobahnbetrieb positiv bemerkbar macht.
Das von einem bürstenlosen Gleichstrom-Motor angetriebene EPS kommt ohne Hydraulik-Pumpe aus. Als Vorteile ergeben sich geringere Reibungsverluste, langsamerer Verschleiß und niedrigere Service-Kosten. Tests ergaben zusätzlich Verbrauchseinsparungen von bis zu 0,11 Litern/100 km. Um eine perfekte Sitzposition zu erleichtern, ist die Lenksäule sowohl vertikal wie axial einstellbar. Scheibenbremsen an allen vier Rädern, ABS, EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und ein Bremsassistent ermöglichen eine verlässliche Verzögerung. Der Bremsassistent stellt auch bei Vollbremsungen immer maximale Kraft bereit, während EBD bei wechselnden Lastbedingungen die Bremskraft optimal zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Stärker dimensionierte Felgen an der Vorderachse kompensieren den Mehrballast gegenüber der fünfsitzigen QASHQAI-Variante.
Vollelektronischer Allradantrieb für zusätzlichen Grip Für zusätzliche Sicherheit sorgt der vollelektronische ALL-MODE-4x4-Antrieb, einer der modernsten seiner Art. Er stellt zusätzliche Traktion auf rutschigem oder losem Untergrund zur Verfügung, wobei ausgefeilte Elektroniksysteme die Regelarbeit erledigen. Im Gegensatz zu konventionellen 4x4-Antrieben mit hydraulischem Zweipumpen-System erfolgt die Drehmomentverteilung dank Koppelung an ein elektronisches Gaspedal im Bruchteil einer Radumdrehung.
Im Normalbetrieb ist der QASHQAI+2 allein mit Frontantrieb unterwegs. Das senkt Reibungsverluste und spart Kraftstoff. Erst wenn die Sensoren Schlupf an einem der Antriebsräder melden, wird über eine elektronisch angesteuerte und elektromagnetisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung im Verteilergetriebe Motordrehmoment variabel und bedarfsgerecht auch zu den Hinterrädern geführt.
Allradantrieb mit drei Betriebsmodi Über einen Drehschalter auf der Mittelkonsole sind neben dem Modus 2WD noch die Programme AUTO und LOCK anwählbar. 2WD ist ideal für Schönwetterfahrten auf festem Untergrund. Werden die Bodenverhältnisse wirklich schwierig, empfiehlt sich das LOCK-Programm. Dann fährt der QASHQAI+2 mit permanentem Allradantrieb und einer festen Kraftverteilung von 50:50 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.
Am komfortabelsten und in der Praxis am häufigsten zu nutzen ist der AUTO-Modus, bei dem der Fahrer der intelligenten Elektronik die Arbeit überlassen kann. Denn das selbst handelnde System erkennt mit Hilfe von Sensoren und Schnittstellen zum zentralen Motorsteuergerät und ABS selbst geringsten Schlupf und sendet blitzschnell entsprechende Signale an die Verteilerkupplung. Nicht nur auf Asphalt regelt das AUTO-Programm alles optimal – auch auf Laub, das erste Eis oder Schotterpassagen reagiert das Programm immer adäquat und steigert so die aktive Sicherheit.
Fortschrittliche elektronische Assistenzsysteme Der ALL-MODE-4x4-Antrieb bildet mit der achten ESP-Generation von Bosch ein bestens verflochtenes Sicherheitsnetz. Sensoren liefern Informationen über die Querbeschleunigung, den Gierwinkel oder den ABS-Betrieb.
Erfordert es die Situation, veranlasst das serienmäßige ESP einen Bremseneingriff an einem der vier Räder. Damit nicht genug, verfügt der QASHQAI+2 über eine CBC (Cornering Brake Control). Es steuert beim Bremsen in Kurven den Bremsdruck für jedes Rad in Stärke und Ansprechgeschwindigkeit separat. EUC (Enhanced Understeer Control) beugt zu starkem Untersteuern vor, der hydraulische Fading-Ausgleich HFC (Hydraulic Fade Compensation) greift immer dann ein, wenn zum Beispiel bei langen Passabfahrten das Bremspedal plötzlich spürbar „länger“ wird.
Wahl zwischen vier Motoren Nissan offeriert den QASHQAI+2 mit vier hochmodernen Vierzylinder-Triebwerken. Die beiden Otto-Motoren sind hauseigene Produkte; die beiden Turbodiesel liefert Allianz-Partner Renault zu.
Der Einstiegs-Benziner feierte in den Nissan-Modellen Micra 160SR und NOTE Premiere. Für den Einsatz im QASHQAI-Duo erhielt der komplett aus Aluminium gefertigte 1,6-Liter jedoch nochmals eine leichte Kraftkur: In der Leistung nahm er um vier PS auf 84 kW/114 PS zu; beim maximalen Drehmoment gab es einen Aufschlag von sieben auf nunmehr 160 Nm. Die Gänge werden bei diesem Frontantriebs-Modell per manuellem Fünfganggetriebe gewechselt.
25 Kilogramm leichter als der vorherige 1,6-Liter Das Aggregat ist 25 Kilogramm leichter als der zuvor von Nissan in verschiedenen Fahrzeugen eingesetzte 1,6-Liter-Benziner. Zu den modernen Konstruktionsmerkmalen zählen der Vierventil-Kopf, die variable Ventilsteuerung, eine Multi-Point-Saugrohreinspritzung und die kontinuierliche Verstellung der Einlass-Nockenwellen.
Mit diesem für die Varianten Visia und Acenta verfügbaren Basis-Motor erreicht der QASHQAI+2 eine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h und erledigt den Spurt von null auf 100 km/h in 12,9 Sekunden. Der Durchschnittsverbrauch im Euro-Mix beträgt lediglich 7,0 Liter/100 Kilometer, die Ölwechselintervalle sind mit 30.000 Kilometern (oder alle 24 Monate) weit gesteckt.
Getrimmt auf Leichtbau und geringe Reibungsverluste Der ebenfalls auf Leichtbau getrimmte 2,0-Liter-Benziner schöpft aus 1.997 Kubikzentimetern 104 kW/141 PS und bis zu 196 Nm Drehmoment. Da 90 Prozent davon bereits ab 2.000 Umdrehungen pro Minute bereitstehen, bietet das Aggregat einen sonst nur von größeren Motoren erwarteten „Anzug“.
Unter Nutzung von sonst nur im Motorsport üblichen Techniken konnte Nissan bei beiden Triebwerken die mechanische Reibung nochmals deutlich reduzieren. Eine aufwändige Bearbeitungsmethode garantiert zum Beispiel absolut runde Bohrungen im Zylinderblock. Fein polierte Lagerflächen an Kurbel- und Nockenwellen mindern die internen Reibungsverluste weiter.
Den 2,0-Liter-Motor bietet Nissan in Deutschland sowohl mit Front- als auch mit ALL-MODE 4x4-System an. Der QASHQAI+2 2.0 läuft 190 km/h (mit Allradantrieb 188, mit Automatik 177 km/h) schnell und erreicht die 100 km/h-Marke nach nur 10,5 Sekunden (4x4: 10,9 Sekunden, Automatik: 11,7 Sekunden). Der Verbrauch schwankt je nach Variante zwischen 8,4 und 8,6 Liter/100 km. Bei den Getrieben haben Kunden die Wahl zwischen einer Sechsgang-Schaltbox oder einer stufenlosen Xtronic-CVT-M6-Automatik mit manueller Schaltoption.
Stufenloses CVT-Getriebe bietet Komfort- und Verbrauchsvorteile Das CVT-Getriebe (Continous Variable Transmission) ist eine stufenlose Automatik, die dank ihres Konstruktionsprinzips eine theoretisch unendliche Zahl verschiedener Übersetzungen erlaubt. So läuft der Motor immer im idealen Drehzahl- und Drehmomentband und spart im Vergleich zu konventionellen Automatik- und Schaltgetrieben Treibstoff und Emissionen.
Besonders bei Bergauffahrten ergeben sich aber auch Komfort-Vorteile: Während eine Wandlerautomatik auf der Suche nach Antriebskraft durch hektisches Zurückschalten negativ auffällt, behält ein CVT die Drehzahl konstant bei und stellt nahtlos ausreichenden Vortrieb sicher. Wer dennoch ab und an einen manuellen Eingriff wünscht, kann jederzeit auch in den halbautomatischen Modus wechseln. Dann wird wie bei einem Motorrad durch Vor- und Zurückschieben des Wählhebels sequenziell zwischen sechs fest programmierten Gangstufen gewählt.
Common-Rail-Einspritzsysteme der zweiten Generation Zusätzlich zu den beiden Otto-Triebwerken hat Nissan im QASHQAI+2 zwei von Renault entwickelte Turbodiesel im Angebot. Beide arbeiten mit Common-Rail-Direkteinspritzung der zweiten Generation, die es auf Einspritzdrücke von bis zu 1.600 bar bringen.
Schon die Einstiegsversion 1.5 dCi mit 76 kW/103 PS und 240 Nm Drehmoment bietet dank Vierventil-Technik zügigen Vortrieb. Der für seinen geringen Verbrauch und das niedrige Laufgeräusch gerühmte Motor (interne Bezeichnung K9K) ist mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet und erfüllt die Abgasnorm Euro 4. Der Selbstzünder ist im Verhältnis 15:3 verdichtet und profitiert im unteren Drehzahlbereich von einem Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie. Entsprechend flott sind die Fahrleistungen: 0-100 km/h in 13,3 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 170 km/h. Der Verbrauch von 5,7 Litern/100 Kilometer markiert den Bestwert im gesamten QASHQAI+2-Programm. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe.
2.0 dCi mit piezoelektronisch gesteuerter Direkteinspritzung Der darüber angesiedelte 2.0 dCi-Motor (für Acenta und Tekna) ist ein wahrer Ausbund an Hightech. Gelangt doch hier der Diesel-Kraftstoff über eine von Bosch entwickelte Anlage mit Sechsloch-Einspritzdüsen und piezoelektronischer Betätigung in die Brennräume. Damit bringt es das kräftigste QASHQAI+2-Triebwerk auf 110 kW/150 PS und ein Top-Drehmoment von 320 Nm. Erwartungsgemäß recht souverän fallen die Messwerte aus: 190 km/h Spitze (4x4: 189 km/h, Automatik: 183 km/h) und 10,9 Sekunden von null auf 100 km/h (4x4: 11,3 Sekunden, Automatik: 12,4 Sekunden). Dass diese sportliche Charakteristik nicht mit einem spürbaren Anstieg des Verbrauchs einhergehen muss, zeigen die zwischen 6,7 Litern/100 km (für den 4x2) und 7,9 Liter für die Version mit Allradantrieb und Automatik pendelnden Verbräuche.
Wie innovativ die Einspritztechnik ist, macht der auf fünf Phasen aufgeteilte Einspritz-Zyklus deutlich: Zunächst eliminieren zwei Voreinspritzungen das berüchtigte Nageln des Diesels im Leerlauf. Nach der Haupteinspritzung verbrennen dann zwei gezielte Nachinjektionen die übrig gebliebenen Rußpartikel und tragen so entscheidend zur Emissionssenkung bei. Mit Hilfe der Abgasrückführung (EGR) werden zusätzlich wirkungsvoll Stickoxide (NOx) reduziert.
Diesel-Partikelfilter regeneriert sich periodisch Der serienmäßige Partikelfilter (DPF) entgiftet nach dem so genannten periodischen Regenerationsprinzip. Hat sich eine gewisse Menge Partikel angesammelt, wird die Abgastemperatur mit Hilfe einer zusätzlichen Nacheinspritzung kurzzeitig extrem erhitzt. Folge: Die eingelagerten Schadstoffe verbrennen und der regenerierte Filter kann seiner Aufgabe wieder in vollem Umfang nachkommen.
Doch auch ein akustisch einwandfreies Verhalten lag den Nissan-Ingenieuren am Herzen. So wurde der untere Teil des 2.0 dCi Motors mit einer Bodenplatte aus Aluminium verstärkt; zwei gegenläufig rotierende Ausgleichswellen rücken zudem erfolgreich Vibrationen der Kurbelwelle zu Leibe.
Die 2.0-dCi-Ausführungen mit Frontantrieb werden mit einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet. Käufer der 4x4-Variante können alternativ eine sechsstufige Wandlerautomatik ordern.
SCHÖNES LEBEN AN BORD
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Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone
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Automatik-Funktion für Scheinwerfer und Scheibenwischer
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NISSAN Connect-System in Kombination mit Rückfahrkamera
Bei Nissan gilt die Prämisse, jedes serienmäßige oder optionale Feature mit einem realen Nutzen für die tägliche Fahrpraxis auszustatten. Sei es eine Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone oder eine Rückfahrkamera für das leichtere Einparken – jeder Technikbaustein ist weit mehr als eine technische Spielerei, die nur im Verkaufsraum Eindruck macht.
Untersuchungen haben es längst bewiesen: Ein entspannter Fahrzeuglenker ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein sicherer Fahrer. Daher stellt Nissan jedem Fahrer des QASHQAI+2 ein Maximum an Komfort bereit.
Ein Beispiel dafür ist das Heizungs- und Lüftungssystem. Die je nach Ausstattung manuelle oder vollautomatische Klimaanlage verfügt über eine zusätzliche Austrittsdüse im oberen Bereich der Instrumententafel, die eine milde, kühle Brise im Cockpit verströmt und individuell einstellbar ist.
Die im Vergleich zum fünfsitzigen Modell verstärkte Klimaanlage des QASHQAI+2 kühlt das Cockpit nicht nur schneller als konventionelle Aggregate. Sie tut dies auch leiser und daher komfortabler. Denn zur optimalen Kühlung ist es nicht nötig, die Anlage auf Volllast laufen zu lassen und die Luft den Insassen direkt ins Gesicht zu blasen. Vielmehr bewirkt der milde Luftzug den gleichen Effekt, jedoch ohne Zugluftrisiko. Zusätzliche Austrittsdüsen im Bereich der dritten Sitzreihe garantieren ein gleich gutes Bordklima auf allen Plätzen.
Bluetooth®-Schnittstelle serienmäßig Ein deutliches Sicherheitsplus birgt die serienmäßige Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone. Mit der voll in das Audiosystem integrierten Anlage erfolgen alle Telefonate drahtlos. Ein nah am Innenrückspiegel sitzendes Mikrofon sichert eine hohe Sprachqualität, ankommende Gespräche sind automatisch über das bordeigene Lautsprechersystem zu hören. Während der Dauer des Telefonats wird die Audio-Quelle automatisch ausgeblendet.
Zur vollständigen Integration gehört auch, dass der Name des Anrufers im Radio-Display eingeblendet wird; zusätzlich gibt es ein internes Telefonverzeichnis, das bis zu 40 Nummern speichert.
Multimedia-System NISSAN Connect sorgt für die richtigen Verbindungen Zum vergleichsweise niedrigen Aufpreis von 650 Euro (für Tekna) und 850 Euro (für Acenta) ist seit April 2009 für den QASHQAI+2 zusätzlich das zusammen mit Bosch entwickelte Multimedia-System NISSAN Connect verfügbar. Es bündelt Audio-, Navigations- und Kommunikations-Funktionen in einer komplett in die Mittelkonsole integrierten Bedieneinheit und wird – erstmals bei einem damit ausgestatteten europäischen Nissan-Modell – um eine Rückfahrkamera ergänzt.
Basis dieser hochinnovativen Mensch/Maschine-Schnittstelle ist ein fünf Zoll (12,7 Zentimeter) großer Touchscreen-Monitor mit Feldern zur schnellen Anwahl wichtiger Menüs wie Audio, Navigation, Telefon und Bluetooth® (Freisprecheinrichtung und Audio-Streaming).
Der im QASHQAI+2 Tekna bislang bei Wahl des Birdview-DVD-Navigationssystems automatisch mitgelieferte Sechsfach-CD-Spieler wird im Zuge von NISSAN Connect durch einen MP3-fähigen CD-Player ersetzt.
Alternative Audio-Eingänge finden sich in Gestalt einer USB-Schnittstelle oder einer Klingenstecker-Verbindung – was die Kompatibilität mit einem iPod® oder USB-Speichermedium sichert.
Erstmals auch Hinweise auf die verbrauchsgünstigste Route Auch das für NISSAN Connect genutzte Navigationssystem wartet mit einer großen Zahl von intuitiv steuerbaren Funktionen auf. Dank einer leicht verständlichen und hochwertigen Kartengraphik gelingt eine sichere Streckenführung in acht verschiedenen Sprachen. Erstmals bietet der elektronische Routenleser neben der schnellsten und kürzesten Verbindung alternativ auch eine Strecke an, die den geringsten Benzinverbrauch in Aussicht stellt („Eco“). Und der TMC-Kanal sammelt über einen zweiten Radio-Tuner Informationen über Staus und Unfälle und schlägt blitzschnell eine Ausweich-Strecke vor.
Zusätzlich ist es möglich, das Navigationsgerät via SD-Speicherkarte mit den jeweils aktuellsten Kartenwerken zu füttern. Touristische und kulturelle Sehenswürdigkeiten sind jederzeit per USB-Stick aktualisierbar.
Entscheidende Sicherheitsvorteile gegenüber mobilen Geräten Gegenüber den mobilen Navigationssystemen dieser Welt bietet NISSAN Connect entscheidende Sicherheitsvorteile. Dank der Festinstallation lockt die Anlage potentielle Diebe weitaus weniger an als mobile Geräte. Und auch die Verletzungsgefahr ist deutlich geringer als bei einer mittels Saugnapf oder Klemme an der Scheibe befestigten Bedieneinheit.
Großzügige Grundausrüstung Schon in der Einstiegsversion Visia gehören elektrische Fensterheber (mit One-touch-Funktion auf der Fahrerseite), eine manuelle Klimaanlage, ein Bordcomputer, eine Radio/CD-Kombination mit vier Lautsprechern, das Panorama-Glasdach, dunkel getönte Scheiben ab der B-Säule sowie der neu gestylte Kühlergrill zur Grundausstattung des QASHQAI+2. Praktische Verstaumöglichkeiten bieten unter anderem eine unter dem Beifahrersitz herausziehbare Ablage, das große Handschuhfach und tief ausgeformte Türablagen. Alle Modelle mit 2,0-Liter-Motor stehen auf 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen.
Bei den Acenta-Varianten sind das Lenkrad und der Wählhebel des manuellen Schaltgetriebes mit Leder überzogen. Weitere Zutaten des mittleren Ausstattungsniveaus sind eine verschiebbare Mittelarmlehne zwischen den Vordersitzen, Nebelscheinwerfer, Leichtmetallfelgen, eine Zweizonen-Klimaanlage und Lenkrad-Bedientasten. Die Klimaautomatik ist getrennt für Fahrer- und Beifahrerseite regelbar.
Damit nicht genug, spendiert Nissan dem QASHQAI+2 Acenta zusätzlich eine Reihe von wichtigen Sicherheitsdetails wie einen Regensensor, eine Fahrlichtautomatik, eine Geschwindigkeitsregelanlage und im hinteren Stoßfänger platzierte Einparksensoren.
Von außen sind Acenta- und Tekna-Modelle an in Wagenfarbe lackierten Türgriffen zu erkennen; für den Innenraum stehen auf Wunsch zweifarbige Polster- und Farbvarianten zur Auswahl, zusätzlich sind die Türzuziehgriffe in Silber gehalten.
Lederausstattung im Topmodell Tekna Die Top-Version Tekna glänzt mit einer schwarzen oder black/chocolate Lederausstattung samt kontrastierenden Nähten und beheizbaren Frontsitzen. Der Intelligente Schlüssel (drahtloser Transponder in Form einer Fernbedienung) bietet einen echten Komfortgewinn; Xenon-Hauptscheinwerfer und ein automatisch abblendender Innenspiegel erhöhen dagegen die Sicherheit bei Nachtfahrten. Dann taucht auch ein spezielles Atmosphärenlicht den Bereich rund um die Mittelkonsole in einen warmen Orange-Ton. Ein optisches Highlight am Exterieur sind attraktive 18 Zoll-Leichtmetallfelgen.
Die Aufpreisliste für den QASHQAI+2 Tekna ist entsprechend kurz und umfasst lediglich eine Metallic-Lackierung sowie das NISSAN Connect-System inklusive Rückfahrkamera.
Stand April 2009
Wesentliche Serienausstattung Nissan QASHQAI+2 Visia
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17''-Leichtmetallfelgen mit Bereifung 215/60 R17 (in Kombination mit 2,0-Liter-Motor, für 1,6 Benziner und 1.5 dCi 16-Zoll-Stahlfelgen)
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Airbags: Fahrer und Beifahrer zweistufig auslösend; Seiten, Kopf
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Aktive Kopfstützen vorn
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Anti-Blockier-System (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD)
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Akustisches Warnsignal für nicht ausgeschaltetes Licht und nicht angelegten Sicherheitsgurt vorn
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Außentemperaturanzeige
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Abblendbarer Innenspiegel
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Automatische Türverriegelung
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Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiletelefone*
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Bordcomputer
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Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen Plätzen
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Dritte Sitzreihe, teilbar 50:50, umklappbar
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Elektronische Wegfahrsperre
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Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP/ESP+ (inkl. Sperrdifferenzial durch Bremseingriff, abschaltbar)
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Elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel in schwarz
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Elektrische Fensterheber vorn und hinten
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Frontscheibe und Seitenscheiben vorn UV-absorbierend
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Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung
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Getränkehalter, zwei vorn und zwei hinten
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Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer für vordere Sicherheitsgurte
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Höheneinstellbarer Fahrersitz
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Handschuhfach, geschlossen, beleuchtet, kühlbar, mit Sonnenbrillenhalterung
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ISOFIX-Kindersitz-Befestigungspunkte
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Kindersicherung an den hinteren Türen
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Kleiderhaken, hinten
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Kofferraumbeleuchtung
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Lenksäule, höhen- und längseinstellbar
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Lenkradfernbedienung für Bordcomputer, Audiosystem, Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone
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Manuelle Klimaanlage inkl. Pollenfilter
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Mittelarmlehne, vorn
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Mittelarmlehne, hinten, multifunktional inkl. 12-V-Steckdose
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Nebelschlussleuchte
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Panorama-Glasdach, mit elektrischer Sonnenblende, UV-absorbierend
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Radio-CD-Kombination mit vier Lautsprechern
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Sonnenblende mit Make-up-Spiegel
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Silberfarbene Dachreling
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Silberfarbener Schaltknauf
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Türgriffe innen und außen schwarz
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Verdunkelte Scheiben ab der B-Säule
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Warnlampe für nicht angelegte Sicherheitsgurte hinten
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Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
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Zwei 12V-Steckdosen, je eine in der Mittelkonsole und in der Multifunktionsarmlehne der zweiten Rücksitzbank
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Zweite Rücksitzbank im Verhältnis 60:40 um 100mm verschiebbar
Wesentliche Serienausstattung Nissan QASHQAI+2 Acenta
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Fahrtlichtautomatik
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Friendly Lighting
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Geschwindigkeitsregelanlage mit Lenkradfernbedinung
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In Wagenfarbe lackierte und elektrisch anklappbare Außenspiegel
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In Wagenfarbe lackierte Türgriffe außen
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Lederummanteltes Lenkrad
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Lederummantelter Schaltknauf
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Leselampen hinten
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Nebelscheinwerfer
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Regensensor
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Stufenlos einstellbare Lendenwirbelstütze auf der Fahrerseite
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Türgriffe innen, silberfarben
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Zwei-Zonen-Klimaautomatik inkl. Pollenfilter
Wesentliche Serienausstattung Nissan QASHQAI+2 Tekna
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Automatisch abblendender Innenspiegel
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Beleuchtete Sonnenblenden
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Einparkhilfe, hinten
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Intelligent Key
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Sitzbezüge in Leder
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Sitzheizung vorn
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Xenon-Hauptscheinwerfer, inkl. Hochdruck-Scheibenreinigungsanlage
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18 Zoll-Leichtmetallfelgen
Stand April 2009
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