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QUER-DENKEN ERWÜNSCHT
Aus gewissen Blinkwinkeln strahlt er die Agilität einer Limousine aus, aus anderen die Statur eines SUV (Sport Utility Vehicle). Als Ganzes betrachtet wird jedoch klar, dass der QASHQAI eine sehr eigenständige Note besitzt.
Auf einen Blick
- Innovatives Crossover-Design
- Erfüllt unterschiedlichste Erwartungen
- In Tokio und London für globalen Auftritt konzipiert
Um ein nonkonformistisches Auto zu entwerfen, bedarf es eines gleichfalls unkonventionellen Denkansatzes. Die Inspirationen für den QASHQAI bezogen die Nissan-Designer daher nicht von bereits auf der Straße fahrenden Fahrzeugen. Vielmehr gab es Einflüsse aus den Bereichen Kultur, Mode, Kunst, Technologie sowie aus dem täglichen Leben.
Übersetzt auf den Automobil-Sektor wurde dem Nissan-Designteam schnell bewusst, dass aufgrund einer zunehmenden Fragmentierung die Mechanismen des Neuwagenmarktes in den letzten Jahren immer komplexer geworden sind. Für das C-Segment („Golf-Klasse“) heißt das: Konventionelle Limousinen tun sich zunehmend schwer, weil es immer mehr spannende Alternativkonzepte gibt.
Genf-Studie von 2004 wies den Weg Die ersten Arbeiten am QASHQAI begannen 2003 und führten zur Vorstellung der gleichnamigen Konzeptstudie auf dem Genfer Salon 2004. Damit machte Nissan bereits deutlich, beim nächsten Anlauf im europäischen C-Segment neue Wege gehen zu wollen.
Auch wenn die Serienversion in wichtigen Details von der Genf-Studie abwich, führte sie doch deren Crossover-Architektur weiter. Wie schon der erste Nissan Murano – neben der Genf-Studie das einzige Fahrzeug, das die Designentwicklung beeinflusste – soll auch der QASHQAI die Kunden auf mehr als nur einer Ebene ansprechen.
Designcenter London sorgte für die endgültigen Formen Nachdem das Topmanagement „Grünes Licht“ gegeben hatte, wurde das Projekt von Japan nach London in das seinerzeit neu eröffnete Studio von Nissan Design Europe verlagert. Neben dem Micra C+C war der QASHQAI das erste Projekt, das in den Londoner Räumlichkeiten komplett zu Ende geführt wurde. Eine anspruchsvolle Aufgabe, wird der QASHQAI von Nissan doch nicht nur in Europa, sondern weltweit verkauft.
Ein athletisches Design Die zentralen Designelemente, die den QASHQAI zu einem Crossover-Auto machen, finden sich ober- und unterhalb der Gürtellinie.
Schon die Linienführung des gewölbten Dachs verrät sportliche Agilität. Die dynamisch angewinkelten A-Säulen treffen das Dach am höchsten Punkt – an der Oberkante der Windschutzscheibe, von wo es dann coupéartig nach hinten abfällt. Die Dachlinie endet in einer subtil ausgeformten Spoiler-Kante, die sich harmonisch in das Design der Heckklappe einfügt. Um ein helles und freundliches Cockpit zu erreichen, wurde zudem ein großes Panorama-Glasdach entwickelt.
Die Proportionen der von Sportwagen inspirierten Glasflächen betonen die athletische Ausstrahlung des Gesamtdesigns: Die Ausschnitte der vorderen und seitlichen Fenster erinnern an das Visier eines Motorradhelms. Die Silhouette des QASHQAI folgt der Bewegung des Daches und endet in einem kleinen, nach oben gezogenen Dreiecksfenster, das ganz ähnlich schon beim Murano zu sehen war.
Leicht erhöhte Bodenfreiheit Im Gegensatz dazu suggerieren die hohe Gürtellinie, die starken Schultern und die betont ausgeformten Radkästen innere Stärke. Typische Designelemente eines SUV sind die fast vertikale Fahrzeug-Nase und die in einer dunklen Kontrastfarbe abgesetzten Stoßfänger und seitlichen Rammschutzleisten. Auch die erhöhte Bodenfreiheit gibt einen dezenten Hinweis auf das erweiterte Einsatzspektrum.
Komplex und zugleich sorgfältig modellierte Kurven über den Radkästen und an den Türen lassen Licht-Reflexionen zu und lockern so die relativ großen Metallflächen geschickt auf.
Leicht herumgezogene Front- und Rückscheinwerfer schaffen eine optische Verbindung zu den Seitenflanken des QASHQAI. Die aerodynamisch geformten Rückleuchten folgen dem Profil der hinteren „Hüften”, wo sie einen auffälligen Farbtupfer setzen. Zwecks maximaler Laderaumbreite sind sie geteilt und werden um ein im oberen Bereich der Heckklappe integriertes drittes Bremslicht ergänzt.
Scheinwerfer mit ausdrucksvollem Innenleben Die fünfeckigen Hauptscheinwerfer besitzen ein ausdrucksstarkes Innenleben. In vier klar ausgeformten Einsätzen finden dort die seitlichen Positionsleuchten, die Haupt- und Fernscheinwerfer sowie die blau getönten Blinkerbirnen Platz. Die Nebelscheinwerfer sind weiter unten im Stoßfänger montiert.
Die „Nase” des QASHQAI bestimmt ein zentral im Kühlergrill angebrachtes Nissan-Logo, das von einer U-förmigen Chromleiste eingerahmt wird. Als stilistischer Kniff setzt sich das U-Element in Gestalt von zwei kräftigen Längsrippen bis in die Motorhaube fort. So wird Kraft unter der Haube suggeriert. In den Acenta- und Tekna-Versionen setzt ein silberfarbener Kühlergrill zusätzliche Akzente; beim Tekna sind zudem alle Scheiben ab der B-Säule verdunkelt.
Nissan bietet den QASHQAI in insgesamt zehn Farben an. Ab den höherpreisigen Tekna- und Acenta-Modellen sind Türgriffe und Rückspiegelgehäuse statt in schwarz in der jeweiligen Wagenfarbe lackiert. Format zwischen SUV und Golf-Klasse Mit seiner Größe liegt der QASHQAI ziemlich genau zwischen einer Limousine des C-Segments und einem kompakten SUV. Auf der Basis von 2.631 Millimetern Radstand ist er 1.606 Millimeter hoch, 1.783 Millimeter breit und 4.315 Millimeter lang. Damit ist der QASHQAI rund 100 Millimeter länger als eine typische Stufenheck-Limousine und 150 Millimeter kürzer als ein klassenüblicher SUV. Zugleich ist er zwischen 100 und 150 Millimeter höher als Golf, Focus & Co., aber 130 Millimeter niedriger als ein sportlich angehauchter Geländewagen. Mit einer Bodenfreiheit von 200 Millimetern und Böschungswinkeln von 25 Grad und 30,2 Grad kommt der QASHQAI im Gelände besser zu Recht als die zivilen Limousinenkollegen – ohne deshalb gleich mit echten Offroad-Spezialisten Schritt halten zu wollen.
KLAR FOKUSSIERT
Wie das Exterieur wurde auch das Interieur des QASHQAI auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Fahrers und seiner Mitreisenden ausgelegt. Es vereint auf harmonische Weise unterschiedliche Designthemen.
Auf einen Blick
Für den QASHQAI haben die Designer ein streng auf den Piloten zentriertes Cockpit konzipiert, das sich in Ergonomie und Anmutung deutlich vom Lounge-ähnlichen Ambiente für die Passagiere abhebt.
Alle Bedienelemente sind um den Fahrer herum gruppiert, eine betont weit nach oben gezogene Mittelkonsole trennt ihn vom Beifahrer. Nahtlos bis zwischen die Sitze heruntergezogen, umfasst der Mitteltunnel neben einer Aussparung für die Handbremse auch zwei Getränkehalter und ein Staufach mit integrierter und längs verschiebbarer Armauflage.
Das Kombi-Instrument sowie das Rund-Display des Bordcomputers sind unter einer hutzenartigen Verkleidung direkt im Blickfeld des Fahrers platziert. Ab Acenta-Ausstattung tragen die grau unterlegten Analog-Anzeigen des Kombiinstruments silberne Zierringe.
Die meisten Kontrolltasten sind ergonomisch günstig im Bereich der Mittelkonsole untergebracht – entweder gleich oberhalb des Schalthebels oder unterhalb der beiden mittleren, mit Chromzierringen eingefassten Frischluftdüsen. Andere Funktionen – zum Beispiel für die Geschwindigkeitsregelanlage – werden dagegen über Lenkradtasten gesteuert.
Wohl auffälligstes Steuerelement im gesamten QASHQAI-Cockpit ist der im vorderen Teil der Mittelkonsole angeordnete Drehschalter zum Aktivieren des ALL-MODE-4x4-Antriebs.
Während weiße LED die klar gezeichneten Runduhren Tag und Nacht beleuchten, illuminiert ein Orange-Ton die Schalter für die elektrischen Fensterheber sowie die Regler für Klima-, Audio- und Navigationssystem. Auch die ambiente (indirekte) Ausleuchtung der übrigen Kabine (nur im QASHQAI Tekna) erfolgt in diesem sanften Orange.
Das runde Display des zwischen Tachometer und Drehzahlmesser platzierten Bordcomputers arbeitet mit rot-oranger Schrift auf schwarzem Hintergrund. Der Computer gibt unter anderen Informationen über den Durchschnittsverbrauch und -geschwindigkeit, die Fahrzeit und Reichweite sowie die Außentemperatur. Die Uhrzeit und das Wartungsintervall werden ebenso wie Kilometer- und Tageskilometerzähler in einem separaten Display ebenfalls digital angezeigt.
Farb- und Materialauswahl schafft Kontraste Die unterschiedlichen Zonen – Cockpit links, Lounge rechts – werden im QASHQAI durch unterschiedliche Oberflächen und Farben zusätzlich betont. Hat der Armaturenträger vor dem Beifahrer eine betont glatte „soft-touch”-Anmutung, verpassten ihm die Designer im linken Bereich eine auffällige Maserung.
Während die Einstiegsversion Visia einen komplett schwarzen Instrumententräger besitzt, ist das Interieur im QASHQAI Acenta und Tekna in Kombination mit dem auf Wunsch erhältlichen Farbton Chocolat zweifarbig abgesetzt.
Atmender Netzstoff für die Mittelbahnen der Acenta-Sitze Durch den Einsatz von Farbe am Armaturenbrett, an den Sitzen und in den Türen erzielten die Designer im Chocolat-Interieur einen ganz eigenen Effekt: Nach dem Vorbild moderner Sportbekleidung erhielten die Mittelbahnen der Sitze einen ziegelroten, „atmenden“ Stoffbezug. Durch ihr netzartiges Muster ist das schwarze Basismaterial des übrigen Sitzes deutlich zu erkennen.
Unterschiede gibt es auch bei den Polsterstoffen und -mustern. Der Visia kommt mit dunkelgrauen Stoffsitzen und einem fast durchgehend schwarzen Innenraum. Dagegen besitzen die schwarzen Stoffsitze des Tekna auf den Mittelbahnen ein kontrastierendes, schwarz/graues Muster. Der ebenfalls vorwiegend schwarze Innenraum des Tekna setzt sich zusätzlich durch silberfarbene Applikationen am Lenkrad, an den Türgriffen und an der Schalthebelkonsole ab. Darüber hinaus bietet Nissan für den QASHQAI Tekna auch hochwertige Lederausstattungen in Schwarz oder Chocolate an.
Im Einklang mit dem sportlichen Potenzial des QASHQAI sichern die markant ausgeformten Vordersitze besten Seitenhalt in Kurven. Auf der im Verhältnis 60:40 geteilt umklappbaren Rückbank haben zwei weitere Erwachsene bequem und ein weiterer Insasse ausreichend Platz.
Das Umlegen der Rückbank gelingt im Übrigen denkbar einfach: Während die Sitzbasis fest fixiert bleibt, wird mit einem Handgriff die Lehne umgeklappt, wobei die Kopfstütze aufgesteckt bleiben kann.
Höher sitzen als in einer konventionellen Limousine Dank der Fahrzeughöhe und einem gesunden Maß an Bodenfreiheit sitzen Fahrer und Beifahrer im QASHQAI höher als in einer konventionellen Limousine – ohne jedoch wie in einigen SUV-Modellen regelrecht auf dem Auto zu thronen. Die Sitzposition ist vielmehr genau richtig, um ein Gefühl von Sicherheit aufkommen zu lassen und die Fahrfreude sowie den Komfort nicht zu schmälern.
Ein weiterer Vorteil der höheren Dachlinie ist die Tatsache, dass die Insassen vergleichsweise aufrecht sitzen. Das wiederum schlägt sich in mehr Bein-, Schulter- und Kopffreiheit nieder. Das Kofferraumvolumen beträgt 410 Liter; bei umgeklappten Rücksitzen passen sogar bis zu 1.513 Liter in den Stauraum des QASHQAI.
Dank der kompakt bauenden Hinterachse stehen eine nutzbare Laderaumbreite von 1.100 und eine Ladehöhe von 778 Millimetern zur Verfügung. Damit liegt der Nissan-Crossover in punkto Ladehöhe zwischen den Maßen einer Schrägheck-Limousine und eines SUV.
Großes Panorama-Dach Das fest fixierte Panorama-Glasdach ist eine für dieses Fahrzeugsegment noch sehr seltene Option (Serie im Tekna, gegen Aufpreis im Acenta). Mit den Maßen 1.040 x 860 Millimeter reicht es über beide Sitzreihen und sorgt selbst bei bedecktem Himmel für ein helles und luftiges Ambiente. Das laminierte Glas filtert schädliche UV-Strahlen heraus und beugt einer zu starken Aufheizung vor. Als zusätzlicher Schutz vor direkt einstrahlender Sonne wirkt ein auf einmaligen Knopfdruck automatisch ausfahrendes Rollo.
Jede Menge praktische Ablagen Mannigfaltige Staufächer und Ablagen sind eine weitere Stärke des QASHQAI. Das über die Klimaanlage kühlbare Handschuhfach schluckt bis zu 14 Liter – groß genug, um neben einem integrierten Sonnenbrillenhalter noch bis zu 15 Getränkedosen aufzunehmen.
In den vorderen Türablagen finden 0,5-Liter-Flaschen oder eine Mappe im DIN-A4-Format Platz, in die dehnbaren Netzablagen an den Rückseiten der Vordersitze sogar Bücher bis zur Größe A3.
Das Staufach zwischen den Sitzen hat eine Kapazität von 3,5 Liter, was zum Beispiel für acht CDs reicht. Abgerundet werden die praktischen Ablagen durch eine herausziehbare, vier Liter große Schublade unter dem Beifahrersitz (ab Acenta). Jeweils zwei Getränkehalter sind auf dem Mitteltunnel und zusätzlich in der ausklappbaren Armlehne der Rückbank (ebenfalls ab Acenta) untergebracht.
Den Bedürfnissen des modernen Infotainments genügen ein AUX-Anschluss in der Mittelkonsole zum Betrieb mobiler MP3-Spieler sowie eine Bluetooth®-Schnittstelle für den Gebrauch von Mobiltelefonen an Bord.
Multimedia-System NISSAN Connect sorgt für die richtigen Verbindungen Zum vergleichsweise niedrigen Aufpreis von 850 Euro (für den Acenta) und sogar nur 650 Euro (für den Tekna) ist seit April 2009 im QASHQAI zusätzlich das zusammen mit Bosch entwickelte Multimedia-System NISSAN Connect verfügbar. Es bündelt Audio-, Navigations- und Kommunikations-Funktionen in einer komplett in die Mittelkonsole integrierten Bedieneinheit und wird – erstmals bei einem damit ausgestatteten europäischen Nissan-Modell – um eine Rückfahrkamera ergänzt.
Basis dieser innovativen Mensch/Maschine-Schnittstelle ist ein fünf Zoll (12,7 Zentimeter) großer Touchscreen-Monitor mit Bedienfeldern zur schnellen Anwahl wichtiger Menüs wie Audio, Navigation, Telefon und Bluetooth® (Freisprecheinrichtung und Audio-Streaming).
Der im QASHQAI Tekna bislang bei Wahl des Birdview-DVD-Navigationssystems automatisch mitgelieferte Sechsfach-CD-Spieler wird im Zuge von NISSAN Connect durch einen MP3-fähigen CD-Player ersetzt.
Alternative Audio-Eingänge finden sich in Gestalt einer USB-Schnittstelle oder einer Klinkenstecker-Verbindung – was die Kompatibilität mit einem iPod® oder USB-Speichermedium sichert.
Erstmals auch Hinweise auf die verbrauchsgünstigste Route Auch das für NISSAN Connect genutzte Navigationssystem wartet mit einer großen Zahl von intuitiv steuerbaren Funktionen auf. Dank einer leicht verständlichen und hochwertigen Kartengraphik gelingt eine sichere Routenführung in acht verschiedenen Sprachen. Erstmals bietet der elektronische Routenführer neben der schnellsten und kürzesten Verbindung alternativ auch eine Strecke an, die den geringsten Benzinverbrauch in Aussicht stellt („Eco“). Und der TMC-Kanal sammelt über einen zweiten Radio-Tuner Informationen über Staus oder Unfälle und schlägt bei Bedarf eine Ausweich-Strecke vor.
Zusätzlich ist es möglich, das Navigationsgerät via SD-Speicherkarte mit den jeweils aktuellsten Kartenwerken zu füttern. Touristische und kulturelle Sehenswürdigkeiten sind jederzeit per USB-Stick aktualisierbar.
Entscheidende Sicherheitsvorteile gegenüber mobilen Geräten Gegenüber mobilen Geräten bietet NISSAN Connect entscheidende Sicherheitsvorteile. Dank der Festinstallation lockt die Anlage potenzielle Diebe weitaus weniger an als mobile Geräte. Und auch die Verletzungsgefahr ist deutlich geringer als bei einer mittels Saugnapf oder Klemme an der Scheibe befestigten Bedieneinheit.
DAS BESTE AUS BEIDEN WELTEN
Man nehme die besten Tugenden eines SUV – wie die Traktion, die hohe Sitzposition und das Raumangebot – und verbinde sie mit der Fahrdynamik und dem Komfort einer Schrägheck-Limousine. Was kommt bei dieser Kombination heraus? Der QASHQAI!
Auf einen Blick
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Vordere und hintere Einzelradaufhängungen
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Versionen mit Frontantrieb und ALL-MODE 4x4-System
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Je zwei Diesel- und Benzin-Motoren zur Auswahl
Der QASHQAI war bei seiner Vorstellung das erste europäische Modell auf der C-Segment-Plattform der Renault/Nissan-Allianz. Der Radstand von 2.630 Millimetern beschert ihm ein ideales Verhältnis zwischen maximaler Innenraumgröße und kompaktem Karosseriekörper.
Die an einem Hilfsrahmen angelenkte vordere Einzelradaufhängung besteht aus kombinierten Feder-/Dämpfer-Einheiten (McPherson), unteren Querlenkern und einem direkt am Federbein montierten Querstabilisator. Dank dieser Verbindung wird die Rollneigung des Aufbaus in schnell durchfahrenen Kurven deutlich reduziert. Zur akustischen Entkoppelung des Innenraums von Fahrbahngeräuschen und Vibrationen ist der Hilfsrahmen an elastischen Gummilagern aufgehängt. Leistungsstarke Stoßdämpfer von Sachs tragen zusätzlich zum guten Handling und ausgewogenen Federungskomfort bei.
Zugunsten eines präzisen Einlenkverhaltens und einer hohen Stabilität bei schneller Fahrt kommt hinten eine aufwändige Multi-Link-Achse mit ebenfalls einzeln an einem Hilfsrahmen aufgehängten Rädern zum Einsatz. Die kompakt bauende Einheit verfügt über eine obere Strebe aus Aluminium, die vier Kilogramm Gewicht einspart. Um das Kofferraumvolumen so wenig wie möglich einzuschränken, sind die hinteren Stoßdämpfer schräg eingebaut.
Zu den weiteren Feinheiten des QASHQAI-Fahrwerks zählen Rebound-Federn zur Reduzierung der Rollneigung und die von Nissan entwickelten „Ripple Control”-Dämpfer. Sie gleichen dank zusätzlicher Dämpfungslippen kleine Unebenheiten in der Fahrbahn souverän aus.
Nur in der Basisausstattung steht der QASHQAI auf 16 Zoll großen Stahlfelgen, auf die Reifen der Dimension 215/65 R16 aufgezogen sind. Kugelförmige Radbolzen-Verkleidungen sind ein optischer Blickfang bei den serienmäßigen 17-Zoll-Aluminiumrädern des Acenta, die mit 215/60 R17-Pneus bestückt werden. Dem QASHQAI Tekna spendiert Nissan sogar 18 Zoll große, vom Sondermodell QASHQAI Lounge übernommene Leichtmetall-Felgen.
Servolenkung reagiert auf kleinste Geschwindigkeitsunterschiede Die gute Manövrierbarkeit des Nissan QASHQAI wird durch eine elektrische Servolenkung (EPS) erhöht. Beim Rangieren stellt sie ein Maximum an Lenkunterstützung bereit; bei schneller Fahrt wird die Servowirkung nach und nach zurückgenommen.
Das System nimmt alle 40 Millisekunden ein Update vor und reagiert schon auf Geschwindigkeitsunterschiede von 0,01 km/h. Es ist auf die Gewohnheiten europäischer Fahrer ausgelegt und bietet daher auch einen deutlich spürbaren Zentriereffekt, der sich speziell bei Autobahnfahrten positiv bemerkbar macht. Um eine perfekte Sitzposition zu erleichtern, ist die Lenksäule sowohl vertikal wie axial verstellbar.
Sehr kurze Anhaltewege dank leistungsstarkem Bremssystem Schon allein aufgrund des höheren Schwerpunkts zieht ein SUV beim Bremsen gegenüber einer Limousine automatisch den Kürzeren. Anders beim QASHQAI: Trotz seiner etwas höher bauenden Karosserie liegt sein Verzögerungspotenzial auf dem Niveau konventioneller C-Segment-Vertreter. Dafür sorgt ein leistungsstarkes Bremssystem mit den Bausteinen ABS, Nissan-Bremsassistent, elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Der „brake assist” stellt auch bei Vollbremsungen immer die maximale Verzögerungskraft sicher, während EBD auch bei wechselnden Lastbedingungen die Bremskraft immer optimal zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt.
ALL-MODE 4x4-System Der vollelektronisch gesteuerte ALL-MODE 4x4-Antrieb (nur in Kombination mit den beiden 2,0-Liter-Motoren) stellt mehr Traktion und Fahrstabilität auf rutschigem oder losem Untergrund zur Verfügung.
Im Normalbetrieb ist der QASHQAI allein mit Frontantrieb unterwegs. Das senkt Reibungsverluste und spart Kraftstoff. Erst wenn die Sensoren Schlupf an einem der Antriebsräder melden, wird über eine elektronisch angesteuerte und elektromagnetisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung im Verteilergetriebe das Motordrehmoment variabel und bedarfsgerecht auch in Richtung Hinterräder geführt. Dank der Kopplung an ein elektronisches Gaspedal (anstelle eines hydraulischen Zweipumpen-Systems) erfolgt dies im Bruchteil einer Radumdrehung.
Mittels eines Drehschalters auf der Mittelkonsole lassen sich neben dem Modus 2WD noch die Betriebsarten AUTO und LOCK anwählen. Wie schon der Name sagt, handelt es sich beim AUTO-Modus um ein selbst handelndes Programm. Hat es der Fahrer einmal eingestellt, kann er das weitere Vorgehen getrost dem ALL-MODE 4x4-System überlassen. Denn es erkennt mit Hilfe von Sensoren und Schnittstellen zum zentralen Motorsteuergerät und zum ABS selbst geringsten Schlupf und sendet entsprechende Signale an die Verteilerkupplung. Nicht nur auf asphaltierten Straßen regelt AUTO das Nötigste – sondern auch, wenn zum Beispiel Schmutz, nasses Laub oder das erste Eis den Untergrund rutschig machen.
Werden die Bedingungen härter, empfiehlt sich die Wahl des LOCK-Programms. Damit wird ein permanenter Allradantrieb eingeschaltet, mit einer festen Antriebsverteilung von 50:50 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Fortschrittliche elektronische Assistenzsysteme Das ALL MODE-4x4-System bildet mit der achten ESP-Generation von Bosch ein eng verflochtenes elektronisches Sicherheitsnetz. Mit Informationen von diversen Sensoren (ABS, Querbeschleunigung und Gierwinkel) versorgt, veranlasst das serienmäßige ESP je nach Fahrbahnbedingungen einen Bremseneingriff an einem der vier Räder. Damit nicht genug, verfügt der QASHQAI über ein CBC (Cornering Brake Control). Es steuert beim Bremsen in Kurven den Bremsdruck für jedes Rad in Stärke und Ansprechgeschwindigkeit separat. Das EUC (Enhanced Understeer Control) beugt zu starkem Untersteuern vor, und der hydraulische Fading-Ausgleich (HFC = Hydraulic Fade Compensation) greift immer dann ein, wenn zum Beispiel bei langen Passabfahrten in den Alpen das Bremspedal plötzlich spürbar „länger“ wird.
Wahl zwischen vier Motoren Nissan offeriert den QASHQAI mit vier hochmodernen Vierzylinder-Triebwerken. Die beiden Otto-Motoren sind hauseigene Produkte; die beiden Turbodiesel liefert Allianz-Partner Renault zu.
Der Einstiegs-Benziner feierte in den Nissan-Modellen Micra 160SR und NOTE Premiere. Für den Einsatz im QASHQAI erhielt der komplett aus Aluminium gefertigte 1,6-Liter jedoch nochmals eine leichte Kraftkur: In der Leistung nahm er so um fünf PS auf 84 kW/115 PS zu; beim maximalen Drehmoment gab es einen Aufschlag von sieben auf nunmehr 160 Nm. Die Gänge werden bei diesem frontgetriebenen Modell per manuellem Fünfganggetriebe gewechselt.
25 Kilogramm leichter als der vorherige 1,6 Liter Das Aggregat ist 25 Kilogramm leichter als der zuvor von Nissan in verschiedenen Modellen eingesetzte 1,6-Liter-Benziner. Zu seinen modernen Konstruktionsmerkmalen zählen der Vierventil-Kopf, die variable Ventilsteuerung, eine Multi-Point-Saugrohreinspritzung und die kontinuierliche Verstellung der Einlass-Nockenwellen.
Mit diesem Motor erreicht der QASHQAI eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h und erledigt den Spurt von null auf 100 km/h in 12,0 Sekunden. Der Durchschnittsverbrauch im Euro-Mix beträgt lediglich 6,7 Liter/100 Kilometer, die Ölwechselintervalle sind mit 30.000 Kilometern weit gesteckt.
Getrimmt auf Leichtbau und geringe Reibungsverluste Der ebenfalls auf Leichtbau getrimmte 2,0-Liter-16V holt aus 1.997 Kubikzentimetern 104 kW/141 PS. Bereits ab 2.000/min stehen 90 Prozent des maximalen Drehmoments von 196 Nm bereit.
Unter Nutzung von sonst nur im Motorsport üblichen Techniken konnte Nissan bei beiden Triebwerken die mechanische Reibung nochmals deutlich reduzieren. Eine aufwändige Bearbeitungsmethode garantiert zum Beispiel absolut runde Bohrungen im Zylinderblock. Fein polierte Lagerflächen an Kurbel- und Nockenwellen mindern die internen Reibungsverluste weiter.
Den 2,0-Liter-Motor bietet Nissan in Deutschland sowohl mit Front- als auch mit ALL-MODE 4x4-System an. Der QASHQAI 2.0 4WD läuft 192 km/h schnell und erreicht die 100 km/h-Marke nach nur 10,1 Sekunden; der Verbrauch liegt bei 8,2 Liter/100 km. Bei den Getrieben gibt es die Wahl zwischen einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer stufenlosen Xtronic-CVT-Automatik mit manueller Schaltoption.
Stufenloses CVT-Getriebe bietet Komfort- und Verbrauchsvorteile Das CVT-Getriebe (Continous Variable Transmission) ist eine stufenlose Automatik, die dank ihres Konstruktionsprinzips eine theoretisch unendliche Zahl verschiedener Übersetzungen erlaubt. So läuft der Motor immer im idealen Drehzahl- und Drehmomentband und spart im Vergleich zu konventionellen Automatik- und Schaltgetrieben Treibstoff.
Besonders bei Bergauffahrten ergeben sich aber auch Komfort-Vorteile: Würde eine Wandlerautomatik auf der Suche nach Antriebskraft durch hektisches Zurückschalten negativ auffallen, behält ein CVT die Drehzahl konstant bei und stellt nahtlos ausreichenden Vortrieb sicher. Wer eine manuelle „Gangwahl“ bevorzugt, kann jederzeit auch in den halbautomatischen Modus wechseln. Dann wird durch Vor- und Zurückschieben des Wählhebels wie auf dem Motorrad sequenziell zwischen sechs fest programmierten Gängen gewählt.
Common-Rail-Einspritzsysteme der zweiten Generation Trotz inzwischen weitgehend nivellierter Treibstoffpreise spielen Dieselmotoren im europäischen C-Segment weiterhin eine wichtige Rolle. Daher hat Nissan im QASHQAI gleich zwei starke Turbodiesel-Triebwerke im Angebot. Beide arbeiten mit Common-Rail-Direkteinspritzungen der zweiten Generation, die es auf Einspritzdrücke von bis zu 1.600 bar bringen.
Schon die Einstiegsversion 1.5 dCi mit 78 kW/106 PS und 240 Nm Drehmoment bietet dank Vierventil-Technik zügigen Vortrieb. Der für seinen geringen Verbrauch und das niedrige Laufgeräusch gerühmte Motor (interne Bezeichnung K9K) ist optional mit einem Dieselpartikelfilter erhältlich und erfüllt die Abgasnorm Euro 4. Der Selbstzünder ist im Verhältnis 15:3 verdichtet und profitiert im unteren Drehzahlbereich von einem Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie. Entsprechend flott sind die Fahrleistungen: 0-100 km/h in 12,8 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 174 km/h. Der Verbrauch von 5,4 Litern/100 Kilometer markiert den Bestwert im gesamten QASHQAI-Programm. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe.
2.0 dCi mit piezoelektronisch gesteuerter Direkteinspritzung und Dieselpartikelfilter Der darüber angesiedelte 2.0 dCi ist ein wahrer Ausbund an Hightech. Denn hier gelangt der Diesel-Kraftstoff über Sechsloch-Einspritzdüsen mit piezoelektronischer Betätigung in die Brennräume. Damit bringt es das kräftigste QASHQAI-Triebwerk auf 110 kW/150 PS und ein Top-Drehmoment von 320 Nm. Entsprechend souverän sind die Messwerte – 190 km/h Spitze und 10,9 Sekunden von null auf 100 km/h..
Die innovative Einspritztechnik wird durch den auf fünf Phasen aufgeteilten Einspritz-Zyklus deutlich: Zunächst eliminieren zwei Voreinspritzungen das berüchtigte Nageln des Diesels im Leerlauf. Nach der Haupteinspritzung verbrennen dann zwei gezielte Nacheinspritzungen die übrig gebliebenen Rußpartikel und tragen so entscheidend zur Emissionssenkung bei. Mit Hilfe der Abgasrückführung (EGR) werden zusätzlich wirkungsvoll Stickoxyde (NOx) reduziert.
Serienmäßiger Diesel-Partikelfilter regeneriert sich periodisch Der Filter entgiftet sich nach dem so genannten periodischen Regenerationsprinzip. Hat sich eine gewisse Menge Partikel angesammelt, wird die Abgastemperatur mit Hilfe einer zusätzlichen Nacheinspritzung kurzzeitig extrem erhitzt. Folge: Die eingelagerten Schadstoffe verbrennen – und der regenerierte Filter kann seiner Aufgabe wieder in vollem Umfang nachkommen.
Doch auch ein akustisch einwandfreies Verhalten lag den Nissan-Ingenieuren am Herzen. So wurde der untere Teil des 2.0 dCi-Motors mit einer Bodenplatte aus Aluminium verstärkt; zwei gegenläufig rotierende Ausgleichswellen rücken zudem erfolgreich Vibrationen der Kurbelwelle zu Leibe.
Auf der Getriebeseite haben Kunden des 2.0 dCi die Alternative zwischen einer manuellen Sechsgangbox oder einer Sechsstufen-Wandlerautomatik.
INTELLIGENTES DENKEN
Wozu ist ein nettes Extra gut, wenn es so gut wie nie zum Einsatz kommt? Bei Nissan gilt das Prinzip, dass nur wirklich praxisnahe Lösungen den Weg ins Cockpit finden. Wird ein Feature nur solange genutzt, wie der Neuwagen als neues Spielzeug betrachtet wird, bleibt es von vornherein draußen.
Auf einen Blick
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Zugfrei kühlende Klimaanlage
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Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone
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Sechs Airbags und aktive Kopfstützen serienmäßig
Wie andere Nissan-Modelle aus jüngster Vergangenheit bietet auch der neue QASHQAI eine Fülle innovativer und dabei praktischer Lösungen.
Ein Beispiel dafür ist das Heizungs- und Lüftungssystem. Die entweder manuelle oder vollautomatische (Zweizonen)-Klimaanlage verfügt auf der Oberseite der Instrumententafel über eine zusätzliche Austrittsdüse. Sie ist individuell einstellbar und verströmt auf milde und geräuscharme Art eine kühle und zugluftfreie Rundumbrise im Cockpit.
Drahtlos dank Bluetooth® Ein weiteres Element mit hohem Praxisnutzen ist die für alle QASHQAI-Modelle serienmäßige Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone. Ein hochwertiges, nah am Innenrückspiegel sitzendes Mikrofon sichert eine hohe Sprachqualität, ankommende Gespräche sind über das bordeigene Lautsprechersystem zu hören. Während der Dauer des Telefonats wird die Audio-Quelle automatisch ausgeblendet. Darüber hinaus ist der Name des Anrufers im Radio-Display eingeblendet; und ein internes Telefonverzeichnis speichert bis zu 40 Nummern. Während der Fahrt kann das Mobiltelefon des QASHQAI-Besitzers also getrost in der Hand- oder Sporttasche verbleiben – mit dem Einschalten der Zündung wird seine Präsenz automatisch vom System erfasst.
Das Audio-Equipment reicht je nach Modell von einer Radio/CD-Kombination mit vier bis zu einer Anlage mit sechs Lautsprechern, die bei der Wahl von NISSAN Connect auch MP3-Stücke abspielen kann. Gesteuert werden die Audio-Funktionen im QASHQAI über Bedientasten am Lenkrad.
Intuitiv zu steuerndes Navigationssystem Zum Aufgebot an hochmoderner Kommunikations-Technik zählt das als Teil von NISSAN Connect erhältliche GPS-Navigationssystem. Es gefällt durch eine intuitive Bedienung und hat die Straßennetze von acht europäischen Ländern gespeichert. Die Steuerung erfolgt über Touchscreen-Bedientasten.
Der fünf Zoll große Touchscreen-Monitor dient zugleich als Display für die im Paket mitgelieferte Rückfahrkamera. Sicherheit hatte oberste Priorität Zu den aktiven Sicherheitsbausteinen des QASHQAI zählen ein ABS mit BAS (Bremsassistent), EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und ein Fahrstabilitätsprogramm (ESP) neuester Bauart.
Das passive Sicherheitsgerüst stützt sich auf insgesamt sechs Airbags. Neben zweistufig (adaptiv) auslösenden Luftsäcken für Fahrer und Beifahrer sorgen in den Vordersitzen installierte Seitenairbags sowie über die gesamte Länge des Innenraums gezogene Curtain-Bags auch bei seitlichen Kollisionen für besten Schutz. Auf allen fünf Plätzen finden sich Dreipunkt-Sicherheitsgurte, vorne sind sie zusätzlich mit pyrotechnischen Gurtspannern und Gurtkraftbegrenzen bestückt.
Für den Fall, dass der QASHQAI bei einem Auffahrunfall von hinten getroffen werden sollte, wirken die aktiven Kopfstützen der Vordersitze dem berüchtigten Schleudertrauma entgegen. Das Glas des großen Panoramadachs ist laminiert und somit stabil genug, um bei einem eventuellen Überschlag nicht zu splittern.
Für die Installation eines gegen die Fahrtrichtung montierten Kindersitzes auf dem Beifahrer-Sitz lässt sich der Beifahrer-Airbag über ein Schloss deaktivieren. Ein akustischer Warnton und Kontrollleuchten erinnern Gurtmuffel ans Anschallen.
Regensensor, Fahrlichtautomatik und Intelligenter Schlüssel Zu den weiteren Komfort- und Sicherheitsdetails des QASHQAI gehören ein Regensensor, eine Fahrlichtautomatik und ein automatisch abblendbarer Innenspiegel (Serie ab Acenta). In der Top-Version Tekna gehört zusätzlich der Intelligent Key (drahtloser Transponder in Form einer Fernbedienung) zum Serienumfang. Nähert sich der/die Besitzer/-in dem QASHQAI bis auf Armlänge, kann er getrost in der Hosen- oder Handtasche verbleiben. Denn ab dieser Distanz sind die Tür oder der Kofferraum allein durch das Drücken einer Taste auf dem Türgriff beziehungsweise an der Heckklappe zu öffnen. Auch innen darf der Intelligent Key weiter verborgen bleiben. Denn mit erfolgter Identifizierung gelingt das Starten des Motors allein mittels eines Drehschalters an der Lenksäule.
Unter das Thema Diebstahlsicherheit fallen dagegen die elektronische Wegfahrsperre und das automatische Verriegeln der Türen nach dem Losfahren (ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h). Bei Modellen ohne Rückfahrkamera erleichtern Sensoren im hinteren Stoßfänger (Serie im Tekna) das Einparken.
Ausstattungsstufen Visia, Acenta und Tekna erfüllen jeden Wunsch Nissan bietet den QASHQAI in den Ausstattungsstufen Visia, Acenta und Tekna an. Schon die Einstiegsversion offeriert das volle Sicherheitspaket mit ESP, ABS, EBD, BAS und sechs Airbags. Dazu kommen elektrisch verstellbare Außenspiegel und Fensterheber, eine manuelle Klimaanlage, eine Radio/CD-Kombination mit Bluetooth®-Schnittstelle, ein Bordcomputer, eine verschiebbare Armablage zwischen den Vordersitzen, ein höheneinstellbarer Fahrersitz und 16 Zoll große Stahlfelgen mit Abdeckungen im Leichtmetallrad-Design. Schon im Visia werden die Funktionen des Bordcomputers und der Audioanlage mit Tasten vom Lenkrad aus bedient.
Das Volumen-Modell Acenta ist von außen an den in Wagenfarbe lackierten Außenspiegeln und Türgriffen, dem silbernen Kühlergrill, den Nebelscheinwerfern sowie 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen zu erkennen. Innen wartet es unter anderen mit einem Lederlenkrad, einer Zweizonen-Klimaautomatik, einer Geschwindigkeitsregelanlage und einer Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz auf. Dazu kommen die bereits erwähnten Sicherheitsfeatures Regensensor und Fahrlichtautomatik.
Die Top-Version Tekna glänzt zusätzlich mit einer Lederausstattung, Xenon-Scheinwerfern, dem Intelligent Key, einer Sitzheizung, einer Einparkhilfe, einem Panorama-Glasdach, verdunkelten Scheiben (ab B-Säule) und attraktiven 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.
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