New_Pathfinder_2HERBE SCHÖNHEIT
  • Charakterstarkes und schnörkelloses Design
  • Sechseckiges Heckfenster öffnet separat
  • Angewinkelte C-Säule mit integriertem Türgriff

Viele Designelemente des Pathfinder hat Nissan erstmals an der Konzeptstudie Dunehawk (IAA 2003) vorweggenommen. Die sanft gekrümmten Seitenwände des Aufbaus sind am Dach und auf der Höhe der Türschweller schmaler als im Bereich der Gürtellinie. Diese leicht bauchige Form spendet dort Platz, wo er am dringendsten benötigt wird: auf Ellenbogen-Höhe.

Ein weiteres starkes Stilmittel sind die markanten und nach vorn nahtlos in den Stoßfänger fließenden Radhausverkleidungen. Sie stehen im bewussten Kontrast zur kantigen Dachkontur. Die Zugehörigkeit zur Familie der Nissan-4x4-Fahrzeuge signalisiert die dreiteilige Kühlermaske mit schräg stehenden Streben und zentral platziertem Logo.

Ein Erkennungszeichen für Nissan-Allrader ist auch die strikt horizontale Schulter-Fensterlinie. Beim Pathfinder wird sie von der angewinkelten C-Säule und dem höher gesetzten dritten Seitenfenster unterbrochen. Auch der in die hinteren Türen integrierte Griff ist schon seit fast 20 Jahren eine Pathfinder-Designikone. Die seitlichen Blinker sind ebenso wie die Umgebungsleuchten in die Außenspiegelgehäuse integriert. Ab der Ausstattungsstufe SE sind diese in Wagenfarbe lackiert, bei der LE-Version tragen sie einen Überzug in Chrom.

Auch wenn der Pathfinder vom Gros seiner Besitzer nur selten im Gelände bewegt wird, deuten seine Designsprache und Proportionen auf einen Allradantrieb hin. Die Bodenfreiheit von 254 Millimetern und knappe Karosserieüberhänge helfen ihm im Off-Road-Einsatz tatsächlich weiter. Die Böschungswinkel von 33 (vorn) beziehungsweise 26 Grad (hinten) tun ein Übriges.

Mit 4,74 Meter nur so lang wie ein großer Kombi
Auch wenn er auf den ersten Blick sehr imposant wirkt, ist der siebensitzige SUV mit 4,79 Metern gerade mal so lang wie ein Kombi des D-Segments. Der Radstand von 2,85 Meter liegt dagegen über dem Durchschnitt und hilft bei der Maximierung des Platzangebotes im Innenraum. Die vergleichsweise geringe Höhe von 1,87 Metern (gemessen bis zur Höhe der Dachreling) trägt zum vergleichsweise guten cw-Wert von 0,38 mit bei.

KEINE GRENZENNew_Pathfinder_13

  • Platz für bis zu sieben Passagiere in drei Reihen
  • Zweite Reihe im Verhältnis 40:20:40 umklappbar
  • Bis zu 2,80 Meter langer und komplett ebener Laderaum

Selbst wenn alle sieben Plätze in den drei Reihen belegt sind, ist der verbleibende Kofferraum einer der größten in der SUV-Klasse. Doch das ist erst die halbe Geschichte. Denn die Kabine des Pathfinder ist ein Vorbild an kreativer Raumausnutzung. Keine Möglichkeit für eine intelligente Verstaumöglichkeit blieb ungenutzt, dazu kommen clevere Lösungen zum Umlegen und Verschieben der Sessel. So sind zum Beispiel nur zwei Handgriffe nötig, um die dritte Sitzreihe (ab SE) zusammenzufalten.

Die Verwandlungsfreude des Interieurs beginnt mit den Sitzen: Die dreigeteilte zweite Reihe ist im Verhältnis 40:20:40 umklappbar, die dritte hat eine 50:50-Unterteilung. Sind die hintere und mittlere Sitzreihe zusammengefaltet, ergibt sich ein vollkommen ebener Laderaum.

Das Umlegen der dritten Reihe ist bei geöffneter Heckklappe auch von außen möglich. Dazu besitzen die beiden Rückenlehnen jeweils einen Entriegelungsgriff, mit dem sich die Lehnen auf Zug zunächst nach hinten und dann nach vorn über das Sitzkissen falten lassen.

Auch die mittlere Reihe ist einfach umzugestalten – und zwar sowohl von außen als auch von der dritten Reihe aus. Um einen Zugang nach ganz hinten zu eröffnen, werden zunächst die Lehnen der beiden äußeren Plätze auf die Sitzkissen geklappt und anschließend die gesamten Sitze vorgekippt. Zusätzlich erleichtern im Winkel von 73 Grad öffnende Hecktüren den Zugang.

New_Pathfinder_11Acht verschiedene Sitzkombinationen allein für die mittlere Reihe
Soll ein komplett ebener Ladeboden entstehen, wird zuerst das Sitzkissen angehoben und senkrecht vor die Lehnen der ersten Sitzreihe gestellt. Danach wird die Lehne nach vorn geklappt. Insgesamt bietet der Pathfinder allein für die zweite Sitzreihe acht verschiedene Sitz- und Ladepositionen. Die Kopfstützen können dabei stets montiert bleiben. Das Laderaumvolumen des Pathfinder beträgt 190 Liter nach VDA-Norm. Es steigt bei umgeklappter dritter Reihe auf 515, bei zusätzlich liegender Rücksitzbank auf 2.091 Liter an.

Reicht auch dieser Raum nicht aus, steht noch das Dach mit integrierter Reling zur Verfügung. Dort finden Dachboxen zur Aufnahme von Skiern oder Snowboards ebenso Platz wie Fahrräder. Die im Vergleich zu anderen SUV-Modellen geringere Aufbauhöhe, die seitlichen Trittbretter und eine Trittstufe im hinteren Stoßfänger erleichtern den Zugang zum Dach.

Zu den weiteren praktischen Lösungen im Laderaum zählen nicht weniger als neun Verzurrösen und Einkaufshaken. Eine robuste Abdeckung schützt den Laderaum vor neugierigen Blicken von außen.

Doppelstöckiges Handschuhfach sowie Halter für Münzen und Sonnenbrille
Auch an praktischen Ablagen herrscht kein Mangel: Ein zweistöckiges Handschuhfach mit einem Gesamtvolumen von 6,4 Litern, ein sechs Liter großes Staufach mit Abdeckklappe in der Mittelkonsole zwischen den Sitzen und eine Ablage oberhalb des Bildschirms für das Navigationssystem nehmen Gegenstände aller Art auf. Darüber hinaus sind in der Mittelkonsole Halter für Münzen, Getränke und Kreditkarten integriert. Ein zusätzliches Sonnenbrillenfach befindet sich in der Dachkonsole.

Siebensitzige Pathfinder-Varianten (ab SE) verfügen zusätzlich über ein Unterflurfach im Kofferraum zur Unterbringung des Warndreiecks, des Wagenhebers und des Bordwerkzeugs. Im Fall eines Plattfußes kann das Reisegepäck an Bord bleiben, denn auch das Reserverad hat sein eigenes Abteil – unterhalb des Kofferraums.

Auch wenn der Pathfinder ein wenig niedriger baut als die meisten seiner Konkurrenten, bewegen sich die Maße für Kopf-, Ellbogen-, Knie- und Beinfreiheit auf klassenbestem Niveau. Dank des eckigen Dachaufbaus ist die Kopffreiheit in der dritten Reihe geradezu üppig.

Beim Einstieg in den Innenraum fallen Aluminium-Einstiegsleisten an den Vordertüren (für SE und LE) sowie seitliche Trittstufen (für alle Versionen) ins Auge. SE- und LE-Varianten kommen auch in den Genuss einer Fußraumbeleuchtung – ein sonst nur in Premium-Fahrzeugen anzutreffendes Detail. Kunden werden darüber hinaus auch den „Soft touch“-Lack für die im Aluminium-Finish gehaltene Mittelkonsole zu schätzen wissen.

Öffnen ohne Griff zum SchlüsselNew_Pathfinder_8
Ein „intelligenter“ Transponder erlaubt im Pathfinder LE das schlüssellose Öffnen und Schließen der Türen sowie das Starten und Abstellen des Motors ohne Schlüsselbetätigung. Dazu muss der Schlüssel weder in ein Schloss eingeführt noch ein Knopf auf einer Fernbedienung gedrückt werden. Der Pathfinder erkennt bei Annäherung auch so seine Besitzer und schließt bei Berühren des Knopfes an einer der beiden vorderen Türgriffe selbst auf. Das Starten des Motors erfolgt mit Hilfe eines direkt neben der Lenksäule angebrachten Drehschalters. Als Bonus gestattet der “Intelligent Key” auch eine Personalisierung. Mit ihm können die Wunschposition für die Sitz- und Spiegeleinstellung und sogar der gerade aktuelle Lieblings-Radiosender gespeichert werden.

Die XE+- und SE-Versionen dagegen verfügen über eine herkömmliche Funk-Fernbedienung. Hier stellt eine Anti-Hijack-Funktion sicher, dass erst bei zweimaligem Druck auf die entsprechende Taste alle vier Türen öffnen. Will nur der Fahrer seine Tür entriegeln, genügt einmaliges Drücken.

Rückfahrkamera hilft beim Einparken
Die Rückfahrkamera mit Weitwinkel-Optik – optional zu ordern als Teil des für SE und LE-Fahrzeuge reservierten Executive-Pakets – ist im Rahmen des hinteren Nummernschildträgers integriert. Beim Rückwärtsfahren schickt sie ihr Bild auf den Sieben-Zoll-Farbmonitor des (optionalen) DVD-Navigationssystems. Mit Hilfe von ins Bild projizierten Hilfslinien werden Parkmanöver selbst unter beengten Verhältnissen zum Kinderspiel.

Eine Radio/CD-Einheit mit vier Lautsprechern ist bereits in der Pathfinder-Basisversion enthalten; in den höherwertigen Varianten kommt ein Sechsfach-CD-Wechsler hinzu. Das in Verbindung mit dem Navigationssystem (ab SE) erhältliche Sound-System mit sechs Lautsprechern ist speziell auf die Raumverhältnisse in der Pathfinder-Kabine abgestimmt und spielt neben normalen Musik-CDs auch MP3-Tracks.

Eine Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone ist in allen Ausstattungsvarianten serienmäßig und komplett in die Audioanlage integriert. Folge: Bei ankommenden Anrufen wird die Lautstärke automatisch gesenkt und die Identität des Anrufers im Display angezeigt. Zur Freisprechanlage gehören auch ein Telefonbuch mit Platz für rund 100 Namen und Nummern sowie eine verbesserte digitale Soundverarbeitung.

Bose® Soundsystem profitiert von Erfahrungen aus 350Z und Murano
Höchsten Hörgenuss eröffnet dagegen das Premium-Soundsystem von Bose® (optional für LE). Es baut auf den seinerzeit vom renommierten US-Unternehmen konzipierten Anlagen für den Nissan 350Z und Murano auf und berücksichtigt die spezifischen akustischen Verhältnisse im Pathfinder-Interieur.

Das System hat zehn Lautsprecher – je zwei sitzen im Instrumententräger, in den vorderen und hinteren Türen sowie in der Heckklappe. Dazu kommen noch zwei Subwoofer, für die sich maßgeschneiderte Aufnahmen in den Seitenwänden des Gepäckabteils fanden. Die in der Regel nur in Luxuswagen – oder eben in Konzerthäusern – anzutreffende Brillanz der Musikwiedergabe sichern modernste digitale Signalverarbeitungstechniken und ein Sechskanal-Equalizer.

DIE KRAFT, DIE AUS DEM HUBRAUM KOMMTNew_Pathfinder_1

  • 2,5-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung der zweiten Generation
  • Serienmäßiger Diesel-Partikelfilter zur Einstufung nach Lkw-Euro 4
  • Manuelles Sechsgang- oder automatisches Fünfstufen-Getriebe

Im europäischen Segment der großen SUV haben Diesel-Motoren mittlerweile einen Marktanteil von über 90 Prozent erobert. Da ist es kein Wunder, dass Nissan den Pathfinder auf dem deutschen Markt ausschließlich mit einem konkurrenzfähigen Selbstzünder bestückt.

Die Wahl fiel auf den 2,5 Liter großen Vierzylinder der hauseigenen„YD-Baureihe“. Mit einer Common-Rail-Einspritzung der zweiten Generation (bis zu 1.800 bar Einspritzdruck), einem Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie (für mehr Durchzug und niedrigere Emissionen), einer Ladeluftkühlung und einem ab Werk montierten Diesel-Partikelfilter zeigt sich der Vierventiler auf dem aktuellsten Stand der Technik. Noch eindrucksvoller als die Leistung von 126 kW/171 PS bei 4.000 Umdrehungen fällt das maximale Drehmoment aus: 403 Nm bei 2.000 U/min.

Auf der Uhr ergeben sich für ein Fahrzeug dieser Größe beeindruckende Zeiten: Der Pathfinder läuft auf der Autobahn 180 km/h (Automatik-Version: 175 km/h) schnell und beschleunigt in 11,9 Sekunden von Null auf 100 km/h (Automatik-Version: 11,8 Sekunden).

Bescheidener Durchschnittsverbrauch von 9,8 Liter/100 km
Die Kombination der Common-Rail-Direkteinspritzung mit dem von Nissan patentierten M-Fire-Verbrennungssystem beschert dem Pathfinder einen Durchschnittsverbrauch von lediglich 9,8 Litern auf 100 Kilometern (Automatik-Version: 10,2 Liter). M-Fire kombiniert drei sich gegenseitig ergänzende Techniken: eine elektronisch geregelte Abgasrückführung (EGR), einen optimierten Einspritzzeitpunkt und eine starke Drallbewegung der einströmenden Luft.

Resonanzen und Schwingungen, wie sie Vierzylinder-Dieseln mitunter eigen sind, rückte Nissan mit zwei gegenläufig zur Kurbelwelle rotierenden Ausgleichswellen und einer geräuscharmen, einteiligen Nockenwellen-Steuerkette zu Leibe. Folge: die Laufkultur liegt nahezu auf Benziner-Niveau. Ein neuer Ölstandssensor hilft, die Ölwechsel-Intervalle auf 30.000 Kilometer zu strecken.

Serienmäßiges Sechsganggetriebe mit Dieselkraftstoff sparendem Overdrive
Ab Werk liefert Nissan den Pathfinder 2.5 dCi mit einem Sechsgangschaltgetriebe aus. Während die unteren Gänge eng gestuft sind, ist der sechste als Kraftstoff sparender Overdrive ausgelegt. Das Schaltbox ist leicht und exakt zu schalten; eine Dreifachkonus-Synchronisierung für den besonders stark belasteten zweiten Gang und eine Doppelkonus-Konstruktion für die erste, dritte und vierte Gangstufe fördern ein kratzfreies, sauberes Schalten.

Optional ist der Pathfinder-Turbodiesel (ab SE-Ausstattung) mit einer Fünfstufen-Wandlerautomatik erhältlich. Neben einem vollautomatischen Modus bietet der Selbstschalter auch eine manuelle („sequenzielle“) Schaltgasse. Den Hebel in Position „D“ nach rechts schieben und schon stehen fünf Übersetzungen zur Wahl.

Elektronischer Bergan- und Bergabfahrassistent
Schon ab der Einstiegsvariante XE+ rüstet Nissan den Pathfinder zusätzlich mit einem Berganfahrassistenten aus. Als „Hill Holder“ bremst er den Wagen an Steigungen bis zu drei Sekunden lang ab und verhindert so ein ungewolltes Zurückrollen. Speziell bei schwerem Geländebetrieb bleibt für den Fahrer so genügend Zeit, um vom Brems- aufs Gaspedal zu wechseln und mit wohl dosiertem Krafteinsatz den Aufstieg anzugehen. Im Gegenzug hilft das elektronische Assistenzsystem aber auch bei starken Gefällstrecken – die Bergabfahrhilfe ist ab SE-Niveau und in Verbindung mit dem Automatikgetriebe Serie. Hier kriecht der Pathfinder nach Drücken des entsprechenden Schalters mit langsamer Geschwindigkeit selbst steilste Abfahrten stoisch hinunter, ohne dass der Fahrer dabei die Bremsen treten müsste. Wird das Terrain wieder flacher, kann er jederzeit durch Drücken des Gaspedals das Programm unterbrechen und wieder selbst ins Geschehen eingreifen.

HAFTUNGSKÜNSTLER New_Pathfinder_10

  • Separates Leiterrahmen-Chassis
  • ALL-MODE 4x4-System mit Geländeuntersetzung
  • Einzelradaufhängung vorn und hinten

Selbst wenn er nicht Pathfinder (zu Deutsch: Pfadfinder) hieße: Der selbstbewusste Auftritt, die großzügige Bodenfreiheit und das eher robuste denn elegante Design ließen keinen Zweifel über das bevorzugte Einsatzspektrum dieses Allradmodells aufkommen. Und dennoch – manchmal kann das Äußere trügen. Steckte man den Pathfinder vorschnell in die Schublade „Geländewagen“, käme nur eine Facette seines vielschichtigen Wesens zum Vorschein. Denn unter der Hülle verbirgt sich ein Allround-Fahrzeug, das sowohl auf als auch abseits befestigter Straßen seinen Mann steht.

Schließlich vereint das Chassis das Beste aus On- und Off-Road-Technik. Der stählerne Leiterrahmen, mit dem die Karosserie verschraubt wird, weist den Pathfinder zunächst eindeutig als Mitglied der 4x4-Gilde aus. Sein ALL-MODE-4x4-Antrieb basiert auf dem aus dem X-TRAIL bekannten System. Für den Pathfinder hat Nissan es um eine Geländereduktion erweitert.

Über einen Drehschalter in der Mittelkonsole sind vier Fahrprogramme anwählbar: 2WD, AUTO, 4WD (HI) und 4WD (LO). Auf asphaltiertem und trockenem Untergrund wird der Fahrer in der Regel im 2WD- oder AUTO-Modus unterwegs sein – dann übernehmen allein die Hinterräder den Antrieb. Je nach Fahrsituation und Straßenzustand wird im AUTO-Modus über eine elektrisch angesteuerte und elektromagnetisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung im Verteilergetriebe das Motordrehmoment variabel zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Bei Bedarf gelangen so bis zu 50 Prozent der Antriebskraft an die Vorderräder.

4x4-Antrieb wird durch Kopplung an das E-Gas blitzschnell aktiviert
Dank der Kopplung an ein elektronisches Gaspedal und Schnittstellen zu ABS und Motorsteuergerät geht die Verteilung blitzschnell und akkurat vonstatten. Hintergrund: Bei konventionellen Systemen übernimmt gewöhnlich ein Doppelpumpen-System die Drehmomentverteilung. Bis dieses aber wirklich greift – sprich den 4x4-Zustand herstellt – können mehrere Radumdrehungen vergehen. Da reichen nasse Blätter, etwas Schotter oder eine dünne Eisschicht, um das Auto aus der Balance zu bringen.

Die beiden 4WD-Programme sind für den ernsthaften Einsatz im Gelände reserviert. 4WD (HI) wartet mit einer „Lock“-Funktion auf: Mit einer festen Verteilung zwischen Vorder- und Hinterachse (50:50) sowie gesperrter Verteilerkupplung gelingt das Vorwärtskommen im Schlamm, Sand oder Schnee. Für verschärfte Verhältnisse ist die Geländereduktion 4WD (LO) zuständig.

In der überwiegenden Zahl aller Fälle werden seine Besitzer den Pathfinder jedoch zum Einkaufen in der Stadt oder zum Transport der Kinder zur Schule benutzen. Dann spenden die vorderen und hinteren Einzelradaufhängungen einen hohen Fahrkomfort und ein dynamisches Handling. An der Vorderachse sind ein Doppelquerlenker-Layout mit Federbein-Paketen und ein Stabilisator eingebaut. Auch für die hintere Achse wählten die Ingenieure eine ähnliche Konstruktion, wobei Federn und Dämpfer zugunsten einer kompakten Bauweise getrennt montiert sind.

Vierkanal-ABS und vier innenbelüftete Scheibenbremsen
Das Bremssystem stützt sich auf innenbelüftete Scheibenbremsen vorn und hinten, ein Vierkanal-ABS mit fünf Sensoren, den Nissan-Bremsassistenten für Notbremsungen und eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD). Dazu kommt ein „Active Brake“-Sperrdifferenzial. Es leitet im Gelände oder auf rutschigem Untergrund durch gezieltes Abbremsen freihängender oder durchdrehender Räder Antriebsmoment zum gegenüberliegenden Rad.

Eine weitere wichtige Schnittstelle innerhalb des elektronischen Antriebsmanagements ist das ESP+. Wie andere Fahrdynamik-Regelsysteme verfügt es über Raddrehzahl-, Gier-, Querbeschleunigungs- und Bremsdruck-Sensoren. Im Pathfinder steht das Anti-Schleuder-Programm mit dem ALL-MODE-4x4-Antrieb im permanenten Dialog. Abhängig von der Situation kann es das ABS zu einem Bremseneingriff an jedem der vier Räder veranlassen, das automatische Einlegen des Allradantriebs einleiten oder die Traktionskontrolle aktivieren.

Ein hohes passives Sicherheitsniveau macht das robuste Leiterrahmenchassis mit insgesamt sechs Querträgern möglich. Sowohl der Rahmen wie auch der separat montierte Aufbau haben computerberechnete Knautschzonen zum Schutz der Insassen. Die Karosserie wurde an kritischen Stellen wie den Türschwellern, den Dachlängsträgern sowie den A- und B-Säulen verstärkt. Einen effizienten Seitenaufprallschutz bewirken die in alle vier Türen integrierten Stahlrohre.

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung des Pathfinder zählen Dreipunktsicherheitsgurte auf allen sieben Sitzplätzen, zweistufig (adaptiv) auslösende Frontairbags, in die Sitze integrierte Seitenairbags und über die gesamte Länge bis auf Höhe der dritten Bank reichende Kopfairbags. Die beiden äußeren Plätze der zweiten Sitzbank sind mit ISOFIX-Befestigungen zur sicheren Fixierung von Kindersitzen bestückt.

„Aktive“ Kopfstützen vorn reduzieren Halswirbelverletzungen
Die Vordersitze verfügen über aktive Kopfstützen, die im Falle einer Heckkollision das Risiko eines Halswirbelschleudertraumas reduzieren. Während sich die Insassen in der zweiten Phase eines solchen Unfalls nach hinten bewegen und damit Druck auf die Sitzlehne ausüben, bewegen sich die Kopfstützen „aktiv“ nach vorn. Folge: Der Kopf kommt früher mit der schützenden Stütze in Kontakt – eine Überdehnung der Halswirbelsäule wird so verhindert.

NÜTZLICHE DINGE STATT TEURER GIMMICKSNew_Pathfinder_3

  • Drei Ausstattungsvarianten: XE+, SE und LE
  • Lederausstattung und Birdview-DVD-Navigation inklusive farbiger Rückfahrkamera
  • Zweizonen-Klimaautomatik und eigene Klimaeinheit für den Fond

Der Pathfinder bietet eine Reihe von Technik- und Komfortfeatures, die sonst nur in höherpreisigen Limousinen anzutreffen sind. Jedes Detail hat eine klar definierte Funktion: Es soll den Umgang mit dem Fahrzeug im täglichen Leben so unkompliziert wie möglich machen.

Die XE+-Version glänzt bereits ab Werk mit einer langen Liste kostenloser Ausstattungsdetails. Darunter fallen unter anderem:

  • 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Sechsspeichen-Design
  • ALL-MODE 4x4-System und ESP+
  • Radio/CD-Kombination mit vier Lautsprechern
  • elektrische Fensterheber vorn und hinten
  • beheizbare Stoffsitze
  • separat öffnendes Heckfenster
  • Zweizonen-Klimaautomatik
  • Scheibenantenne
  • verchromter Kühlergrill
  • seitliche Trittstufen
  • Bluetooth®-Schnittstelle
  • Berganfahrassistent
  • Dieselpartikelfilter

Die SE-Version verfügt darüber hinaus serienmäßig über:

  • Bergabfahrassistent (für Versionen mit Automatikgetriebe)
  • Dachgepäckträger
  • dritte Sitzbank
  • Nebelscheinwerfer
  • Regensensor
  • dunkel getönte hintere Seitenscheiben
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • automatische Fahrlichtsteuerung
  • beheizbare Außenspiegel
  • Radio/CD-Kombination mit Sechsfach-CD-Wechsler
  • sechs Lautsprecher
  • Audiofernbedienung am Lenkrad
  • Lederbezug für Handbremshebel
  • Fußraumbeleuchtung
  • Aluminium-Einstiegsleisten

Die Version LE hebt sich nochmals durch folgende Annehmlichkeiten ab:

  • in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger vorn
  • Intelligent Key
  • Xenon-Hauptscheinwerfer
  • Außenspiegel elektrisch anklapp- und beheizbar
  • Ledersitzbezüge mit Sitzheizung
  • eigene Klimaeinheit für den Fond
  • elektrische Sitzverstellung (Fahrersitz 8-fach, Beifahrersitz 4-fach)
  • Glas-Hub-Schiebedach

Als „Executive“-Paket optional zu ordern sind (für SE und LE) ein Birdview-DVD-Navigationssystem mit TMC-Funktion, eine farbige Rückfahrkamera, eine Radio/MP3 CD-Kombination mit Sechsfach-CD-Wechsler, eine Spracherkennung und das Intelligent Key-System (Serie im LE).



Serienausstattung
Nissan Pathfinder XE+

Außenausstattung

  • Verbundglasfrontscheibe
  • getönte Scheiben rundum
  • UV-absorbierende Frontscheibe
  • getönte Heckscheibe
  • Halogen-Hauptscheinwerfer/Fernscheinwerfer in Klarglasoptik
  • zwei Rückfahrscheinwerfer
  • eine Nebelschlussleuchte
  • zweistufige Frontscheiben-Wisch-Waschanlage mit variabler Intervallschaltung
  • Heckscheiben-Wisch-Waschanlage
  • Intervallschaltung für den Heckwischer
  • heizbare Heckscheibe
  • Heckklappe mit separat öffnender Heckscheibe
  • Abschlepphaken vorn und hinten
  • in Wagenfarbe teillackierter Stoßfänger vorn
  • in Wagenfarbe lackierter Stoßfänger hinten
  • verchromter Kühlergrill
  • schwarze Außenspiegelgehäuse
  • in Wagenfarbe lackierte Türaußengriffe
  • 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Bereifung 255/65 R17
  • vollwertiges Reserverad
  • seitliche Trittstufen

Technische Ausstattung

  • ALL-MODE-4x4-System
  • Berganfahrassistent
  • Dieselpartikelfilter
  • drehzahlabhängige Servolenkung
  • zwei elektrisch einstellbare Außenspiegel
  • elektrische Fensterheber vorn und hinten
  • Heckscheibenantenne
  • integrierte Radio-/CD-Kombination mit zwei Lautsprechern in den vorderen Türen und zwei Lautsprechern in den hinteren Türverkleidungen
  • Türzentralverriegelung einschließlich Heckklappe
  • Fernbedienung für die Zentralverriegelung mit Anti-Hijack-System
  • elektronische Wegfahrsperre
  • Zweizonen-Klimaautomatik
  • Bluetooth®-Schnittstelle für Mobiltelefone

Sicherheitsausstattung

  • elektronisch gesteuertes 4-Kanal ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD)
  • Nissan-Bremsassistent
  • elektronisches Stabilitätsprogramm ESP+
  • zweistufig (adaptiv) auslösendes Fahrer- und Beifahrerairbagsystem
  • Seitenairbags in den Lehnen der Vordersitze
  • Kopfairbagsystem für die Front- und Fondpassagiere
  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer für Sicherheitsgurte vorn
  • ISOFIX-Kindersitz-Befestigungspunkte an den Außenplätzen hinten
  • Fahrgastraum als Sicherheitszelle, spezielle Türprofile, Boden- und Dachgruppe mit Querträgern verstärkt
  • Front und Heck mit computerberechneten Knautschzonen
  • Flankenschutz in den Türen
  • Kindersicherung an den hinteren Türen
  • verformbare Instrumententafel
  • Sicherheitslenksäule
  • schwer entflammbare Polsterstoffe und Innenraumauskleidungen
  • Dreipunkt-Automatik-Sicherheitsgurte für alle Plätze, vorn und auf den Außenplätzen der Rücksitzbank höheneinstellbar
  • aktive, höheneinstellbare Kopfstützen vorn
  • drei höheneinstellbare Kopfstützen hinten
  • dritte Bremsleuchte

Instrumentierung

  • Geschwindigkeitsmesser
  • Drehzahlmesser
  • Digital-Quarzuhr
  • Kühlwassertemperaturanzeige
  • Kraftstoffanzeige
  • zwei Tageskilometerzähler
  • schwarze Instrumenten-Zifferblätter mit Chromring
  • Warn- und Kontrollleuchten für
    • angezogene Handbremse/Bremsflüssigkeitsstand
    • Öldruck
    • Kraftstoffreserve
    • ALL-MODE 4x4-System
    • Batterieladung
    • nicht geschlossene Türen
    • heizbare Heckscheibe
    • Nebelschlussleuchte
    • Scheibenwaschanlage
    • Motordiagnosesystem
    • Vorglühen und Kraftstofffilter
    • ABS
  • akustische Warnanzeige für nicht ausgeschaltetes Licht

Innenausstattung

  • Liegesitze vorn
  • beheizbare Stoffsitzbezüge vorn
  • im Verhältnis 40:20:40 umklappbare Rücksitzbank
  • Türverkleidungen mit Stoffeinsatz und Ablagefächern vorn
  • Armlehnen an den Türen
  • höheneinstellbare Lenksäule
  • Konsole zwischen den Vordersitzen mit Ablagefach
  • zwei Zwölf-Volt-Steckdosen im Armaturenbrett
  • Zwölf-Volt-Steckdose im Laderaum
  • Zwölf-Volt-Steckdose in der Mittelkonsole
  • zweistöckiges, beleuchtetes Handschuhfach
  • Innenraumbeleuchtung mit Dimmereffekt
  • beleuchteter Laderaum
  • beleuchtete Heizungsschalter
  • beleuchtete Bedienungsschalter
  • abblendbarer Sicherheitsinnenspiegel
  • Make-up-Spiegel in der Sonnenblende auf der Beifahrerseite
  • Leselampe vorn und hinten
  • zwei Getränkehalter in der Mittelkonsole
  • Flaschenhalter in den vorderen Türen
  • Teppichboden im Fahrzeuginnenraum
  • vierstufiges Heiz- und Frischluftgebläse mit Smogschaltung und Zwangsentlüftung
  • Defrosterdüsen für Front- und Seitenscheiben
  • Heizungsdüsen im Fond
  • Laderaumabdeckung
  • neun Befestigungspunkte im Laderaum
  • mechanische Tankdeckelfernentriegelung
  • schwarze Türinnengriffe
  • Sonnenbrillenfach
  • Staufach unter der Rücksitzbank

auf Wunsch gegen Aufpreis:

  • Metallic- oder Mineraleffektlackierung

Juni 2009

Serienausstattung
Nissan Pathfinder SE

zusätzlich zum Nissan Pathfinder XE+

Außenausstattung

  • beheizbare Außenspiegel
  • Dachreling
  • Regensensor
  • UV-absorbierende Seitenscheiben
  • verdunkelte Seitenscheiben ab der B-Säule
  • automatische Fahrlichtsteuerung
  • Außenspiegelgehäuse in Wagenfarbe lackiert, mit integriertem Blinklicht und Umgebungsleuchte
  • Nebelscheinwerfer
  • Aluminium-Einstiegsleisten

Technische Ausstattung

  • Radio/CD-Kombination mit Sechsfach-CD-Wechsler und sechs Lautsprechern
  • Audiofernbedienung am Lenkrad
  • Alarmanlage

Sicherheitsausstattung

  • Bergabfahrassistent (für Versionen mit Automatikgetriebe)

Innenausstattung

  • automatisch abblendender Innenspiegel
  • Außentemperaturanzeige
  • Fußraumbeleuchtung
  • Lederummantelung für Lenkrad, Schalthebelknauf und Handbremshebel
  • dritte Sitzreihe, im Verhältnis 50:50 teilbar
  • höheneinstellbarer Fahrersitz
  • einstellbare Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz
  • Mittelarmlehne auf der Rücksitzbank
  • beleuchteter Make-up-Spiegel in der Sonnenblende auf der Fahrer- und Beifahrerseite
  • verchromte Türinnengriffe
  • Tasche an der Rücksitzlehne des Fahrersitzes
  • vier zusätzliche Befestigungshaken an der Dachverkleidung des Laderaums

auf Wunsch gegen Aufpreis:

  • Metallic- oder Mineraleffektlackierung
  • elektronisch geregeltes Fünfstufen-Automatikgetriebe mit “sequenzieller” Schaltgasse
  • SE Executive Paket bestehend aus Birdview-DVD-Navigationssystem mit TMC-Funktion, Rückfahrkamera in Farbe, Intelligent Key-System, Spracherkennung und Radio/MP3 CD-Kombination mit Sechsfach-CD-Wechsler

Juni 2009

Serienausstattung
Nissan Pathfinder LE

zusätzlich zum Nissan Pathfinder SE

Außenausstattung

  • elektrisch einklappbare Außenspiegel mit Memory-Funktion auf der Fahrerseite
  • Xenon-Hauptscheinwerfer
  • automatische Leuchtweitenregulierung
  • in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger vorn

Technische Ausstattung

  • Intelligent Key-System

Innenausstattung

  • eigene Klimaeinheit für den Fond
  • Ledersitzbezüge
  • elektrisch einstellbare und beheizbare Vordersitze (Fahrersitz 8-fach, Beifahrersitz 4- fach) mit Memory-Funktion auf der Fahrerseite
  • elektrisches Glas-Hub-Schiebedach

auf Wunsch gegen Aufpreis:

  • Metallic- oder Mineraleffektlackierung
  • elektronisch geregeltes Fünfstufen-Automatikgetriebe mit „sequenzieller“ Schaltgasse
  • LE Executive Paket bestehend aus Birdview-DVD-Navigationssystem mit TMC-Funktion, Rückfahrkamera in Farbe und Radio/MP3 CD-Kombination mit Sechsfach-CD-Wechsler
  • BOSE®-Premium-Soundsystem

Juni 2009

Pathfinder

 


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