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Neuer GT-R geht auf die Rennpiste
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Zwei Werks- und drei Privatwagen in Super-GT-Serie
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Michael Krumm geht in seine zehnte Saison mit Nissan
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Auftakt zu neun Läufe am 15. März in Suzuka

Neues Auto, aber alte Mannschaftsstärke: Mit erneut vier Teams und fünf Rennwagen geht Nissan in die neue Saison der japanischen Super-GT-Meisterschaft. Nach vier Jahren mit dem Modell 350Z wechselt das Unternehmen für 2008 auf die Rennversion des auf der Tokyo Motor Show 2007 vorgestellten GT-R. In einem von zwei schwarz/roten NISMO-Werkswagen nimmt Michael Krumm (37) seine nunmehr zehnte Saison für Nissan in Angriff. Mit dem Japaner Masataka Yanagida erhält er im Auto mit Startnummer 22 einen neuen, „alten“ Teamkollegen. Schon 2005 formten beide bereits ein Team, ehe Yanagida für die nächsten beiden Jahre in die Dienste privater Nissan-Teams trat.
Im zweiten NISMO mit Nummer 23 bilden Satoshi Motoyama und Benoit Treluyer ein besonders schnelles und erfahrenes Duo. „Das sind die Fahrer, mit denen wir auf Titeljagd gehen wollen“, deutet Teammanager Yoshitaka Iijima einen „Nummer Eins“-Status bereits an.

Unterstützt werden die beiden offiziellen Nennungen durch drei weitere, werksunterstützte GT-R. Im gelben „Yellow Hat“-Auto von Hasemi Motorsport (#3) nehmen gleich zwei neue Piloten Platz: Der Italiener Ronnie Quintarelli gewann 2004 die japanische Formel-3-Meisterschaft, trat aber in der Super-GT-Serie – zuletzt 2007 bei drei Rennen für Toyota/Lexus – bislang eher sporadisch auf. Ihm zur Seite steht – nach einem Jahr Abstinenz bei den GT – Naoki Yokomizo. Beide Piloten fuhren einst in der Formel 3 für dasselbe Team, sind sich also nicht unbekannt.

Auch der blaue Calsonic-GT-R des Teams IMPUL (# 12) wird von einer europäisch/japanischen Paarung bewegt: Der Franzose Sebastien Philippe (2007 noch im Hasemi-Auto) wechselt sich dort mit Ex-Krumm-Partner Tsugio Matsuda ab. Gleichgeblieben ist dagegen die Paarung im von Kondo Racing genannten GT-R mit Startnummer 24: Joao Paolo de Oliveira (Brasilien) und Seji Ara (Japan), einer der Sieger der 24 Stunden von Le Mans 2004, gehen in ihr zweites gemeinsames Jahr. Während der Kondo-GT-R auf Yokohama-Reifen rollt, setzen die übrigen vier Nissan durchgehend auf Bridgestone-Gummi.
Die beliebteste Rennserie Japans geht über neun Läufe und beginnt am 15. März in Suzuka. Nach zwei Siegen in der Fahrerwertung 2003 und 2004 sowie dem Gewinn der Teamwertung 2005 will Nissan mit dem neuen GT-R nun mit aller Macht wieder in die Erfolgsspur zurück. Für Kunihiko Kakimoto, dem für alle fünf Teams verantwortlichen Rennleiter, kann es für die neue Saison daher nur eine Devise geben: „Den Titel in der Fahrer- und der Teammeisterschaft. Nach einer vierjährigen Pause mit dem Modell GT-R wollen wir uns mit nichts Geringerem zufrieden geben. Wir halten dies für unsere Verpflichtung, auch gegenüber den zahlreichen Nissan-Fans.“
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