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Carbon reduziert Gewicht
Der neue Technologie-Vorreiter Nissans wurde auf überlegene Stabilität im Hochgeschwindig-keitsbereich, einen für Sportwagenstandards exzellenten Komfort und erstklassige Sicherheit ausgelegt. In Anbetracht der außerordentlichen Leistungswerte des GT-R kam für Nissan auch bei der Konstruktion der Karosserie nur das Beste vom Besten in Betracht. Um eine maximale Karosseriesteifigkeit zu erreichen, entschieden sich die Technik-Väter des GT-R bei den Hauptkomponenten des Chassis für einen Materialmix aus leichten und hochfesten Stählen, Kohlefaser und Aluminium-Druckgussteilen.
Karbon kommt vor allem im Bugraum – wie zum Beispiel als Träger für die Kühler und als Crashschutz im vorderen Bereich des Motorraums – zum Einsatz. Diese Wahl macht sich vor allem bei Frontalkollisionen bezahlt. Aus Kohlefaser gebacken ist auch der am hinteren Unterboden befestigte Diffusor.
Die leichten und ebenfalls hochfesten Druckguss-Aluminium-Teile sind an den vorderen Federbein-Domen und den massiven Querträgern an Vorder- und Hinterachse zu finden.
Nissan hat das Chassis des neuen GT-R auf geringen Reifenverschleiß und die Geometrie des Antriebsstrangs auf minimale Vibrationen abgestimmt. Zusammen mit der aerodynamisch fein austarierten Karosserie herrscht so auch bei Tempo 300 ein angenehm niedriges Geräuschniveau im Innenraum. Bei 250 km/h ist es ohne Probleme möglich, die Seitenfenster per Knopfdruck zu öffnen und wieder bündig zu schließen - Folge einer Montage, die von den großen Baugruppen bis hin zur letzten Fensterdichtung so präzise und mit so geringen Fertigungstoleranzen abläuft wie bei zuvor keinem anderen Nissan-Modell.

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