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NISSAN ATLEON: EFFIZIENTER LEICHT-LKW BIS 15 TONNENNew_Atleon_1
  • Zuverlässig und wendig, auf der Höhe der Zeit
  • Große Auswahl an Radständen und Aufbaulängen
  • Runderneuertes Fahrerhaus in drei Breiten

Der Atleon ist das schwerste Nutzfahrzeug von Nissan. Seine Gesamtgewichte reichen für den deutschen Markt von 3,5 bis 15 Tonnen – das Einsatzspektrum ist riesig. Die Überschneidung mit dem Cabstar-Programm im Bereich von 3,5 bis 4,5 Tonnen ist durchaus gewollt: Schließlich gibt es Transportaufgaben in diesem Gewichtssegment, die sowohl die größere Kabine als auch den schwereren Rahmen des Atleon erfordern.
Im klassischen Bereich der Leicht-Lkw deckt der Atleon den in Deutschland führerscheintechnisch nach wie vor interessanten 7,5-Tonner ab. Hier bietet die abgelastete 8-Tonnen-Version hervorragende Nutzlast und Variabilität. Eine neue Domäne ist der 12-Tonner-Solo-Lkw.

Zahlreiche Varianten
In klassischer Frontlenker-Bauweise bietet der Atleon eine große Auswahl an Radständen zwischen 2,8 und 5,7 Metern. Dank seiner großen Variantenvielfalt dürfte es nicht schwer fallen, das für jeden Einsatzzweck passende Grundfahrzeug im Atleon-Programm zu finden: Es gibt drei Fahrerhausbreiten, fünf verschiedene Motorisierungen und nicht weniger als sechs Gewichtskategorien.
Ideal für Einsätze auf engem Raum ist die schmale Kabine mit zwei Meter Außenbreite. Sie ist Standard bei den leichten Atleon bis acht Tonnen Gesamtgewicht. Darüber rangiert die 2,2 Meter Breite Kabine für den 9,5-Tonner. Das 2,3 Meter breite Fahrerhaus ist ab dem 12-Tonner aufwärts im Einsatz.
Im für den deutschen Markt interessanten Segment zwischen 7,5 und 12 Tonnen Gesamtgewicht bietet Nissan den Atleon in vier beziehungsweise fünf Radständen an. Beim auf 7,5t abgelasteten 8-Tonner werden damit Standard-Ladelängen von über sechs Meter erzielt. Unter Ausnutzung des maximalen hinteren Überhangs sind sogar 6,58 Meter möglich. Der längste Radstand des Zwölftonners erlaubt sieben Meter lange Aufbauten. Knapp acht Meter sind bei maximalem hinteren Überhang erreichbar.

Robuster Arbeiter
Der Atleon kam erstmals 1998 auf den Markt, 2006 wurde er überarbeitet. Er ist bekannt für seine Wirtschaftlichkeit, seine Zuverlässigkeit und sein unkompliziertes Handling: ein ehrlicher, robuster Arbeiter eben.
Der neue Atleon baut auf diesen Grundqualitäten auf. Das runderneuerte Fahrerhaus bietet eine frische Optik und neue Ausrüstungs-Standards. Wichtigste Neuerung sind aber die komplett neuen Motoren, entwickelt von Cummins - einem der führenden Motorenhersteller der Welt.

SAUBERE UND SPARSAME EURO-4-DIESEL MIT SCRNew_Atleon_6

  • Euro-4-Motoren von Cummins
  • Sparsam durch SCR mit AdBlue-Einspritzung

Cummins gehört seit jeher zu den führenden Lkw-Motoren-Entwicklern Europas. Die aktuelle ISBe-Motorenserie baut auf der sehr erfolgreichen B-Serie der britischen Motorenschmiede auf. Mehr als drei Millionen Triebwerke dieser Baureihe konnte Cummins weltweit absetzen. Und die Motoren der ISBe-Serie sind nicht weniger gefragt: Mehr als 50.000 Exemplare fanden in Europa bereits in kurzer Zeit ihre Abnehmer bei verschiedenen Lkw-Herstellern.
Künftig treiben also vier Cummins-Motoren, zwei Vierzylinder und zwei Sechszylinder, den Atleon an. Das Leistungsspektrum reichen vom 103 kW (140 PS) bzw. 136 kW(185 PS) Vierzylinder bis zum 165 kW(224 PS) oder 184 kW (250 PS) Sechszylinder. Günstige Kraftstoffverbräuche, lange Service-Intervalle und große Robustheit garantieren hohe Transportleistungen bei minimalen Betriebskosten.
Für die 3,5- bis 5,6-Tonner im Atleon-Programm kommt nach wie vor der Dreiliter-Nissan-Diesel zum Einsatz.

Nissan-Diesel als Einstiegsmotorisierung
Die Einstiegsmotorisierung beim Atleon ist der bekannte Dreiliter-Nissan-Vierzylinder mit 110 kW (150 PS). Sein ausgesprochen kräftiges Drehmoment verläuft zwischen 1.600 und 2.500 Touren konstant und profitiert von einem Turbolader mit variabler Geometrie, der schon bei niedrigen Drehzahlen anspricht. Außerdem verfügt der Motor über eine Common-Rail-Einspritzung der zweiten Generation (1.600 bar). Die Euro-4-Werte erreicht der Motor mit Oxi-Kat und gekühlter Abgasrückführung (EGR). Die partielle Rückführung der Abgase zusammen mit frischer Ansaugluft senkt dabei die für die Entstehung von NOx kritischen Temperaturen im Brennraum und damit die NOx-Werte an sich.
Aber auch die Common-Rail-Einspritzung hat ihren Anteil am günstigen Abgasverhalten: Die hohen Einspritzdrücke ermöglichen eine extrem feine Zerstäubung des Kraftstoffes. Weniger Rußbildung und ein geringer Verbrauch sind die Effekte. Die auf mehrere Phasen verteilte Einspritzung nimmt dem Verbrennungsvorgang die harten Druckspitzen – der Common-Rail-Diesel läuft deshalb besonders leise.

Verbaut wird der ZD 30 in den Atleon-Trucks mit 3,5 und 5,6 Tonnen Gesamtgewicht. Der für diese Fahrzeugklasse überdurchschnittlich große 90-Liter-Tank erlaubt ansehnliche Reichweiten. Die Serviceintervalle von 30.000 Kilometern sorgen für niedrige Betriebskosten und minimierte Standzeiten.

Mehr Leistung, mehr Drehmoment
Die stärkeren Motoren derISBe-Motorenfamilie von Cummins zeichnen sich durch ein besonders günstiges Leistungsgewicht, einen flachen Drehmomentverlauf über ein weit nutzbares Drehzahlband und niedrige Emissionswerte nach Euro 4 aus. Das Common-Rail-Einspritzsystem neuester Generation liefert Einspritzdrücke bis 1.600 bar.

Zukunftssicher durch SCR
Die Einhaltung der Euro-4 Grenzwerte gewährleistet das integrierte Abgasmanagement, das sich der SCR-Technik (selektive katalytische Reduktion) bedient, also der katalytischen Reduktion der Stickoxide mittels AdBlue-Einblasung in den Abgasstrom. Verantwortlich für die Steuerung des gesamten Abgas-Managements ist die neue Motorelektronik ECM (Electronic Control Module). Sie arbeitet doppelt so schnell wie das alte Steuergerät und regelt je nach abgerufener Last die Verbrennung - dies alles bei höchster Sparsamkeit im Verbrauch. Die temperatur- und vibrationsfeste Montage des Steuergerätes am Motorblock sorgt zudem für höchste Zuverlässigkeit und Standfestigkeit des Systems.

Das elektronische Motormanagement ECM ist über einen Standard-Datenbus nach SAE J1939 ins Antriebs-Management integriert und kommuniziert zum Beispiel mit dem ABS, dem ASR und anderen Komponenten im Triebstrang. Über die Onboard-Schnittstelle OBD-2 (ab Produktion Juli 2007) ist das System voll diagnosefähig.

So funktioniert SCR
Während der Verbrennung entstehen im Motorraum unerwünschte Stickoxide (NOx). Je heißer die Verbrennung umso effektiver ist sie zwar. Doch mit den hohen Temperaturen steigt leider auch der Stickoxidanteil im Abgas. Durch das Einblasen einer wässrigen Harnstofflösung („AdBlue“) in den Abgasstrom lassen sich diese hohen NOx-Anteile jedoch in einem nachgeschalteten Katalysator neutralisieren. Dieser Vorgang, die „selektive katalytische Reduktion“ (SCR), verwandelt NOx in unschädliches Kohlendioxid (CO2), in das Atmosphärengas Stickstoff (N2) und in Wasserdampf (H2O). Die wässrige Harnstofflösung– eine unschädliche, farblose Flüssigkeit – wird unter der Bezeichnung „AdBlue“ über das Tankstellennetz vertrieben und in einem separaten Tank am Fahrzeug mitgeführt.
Die Einblasung in den Abgasstrom übernimmt eine von der Motorelektronik gesteuerte Dosiereinheit, die im Wesentlichen aus einer beheizten und damit wintersicheren AdBlue-Zuleitung und einer Einspritzdüse besteht.

New_Atleon_4Problemloses Handling
Der Umgang und die Versorgung mit AdBlue sind denkbar unproblematisch. Mittlerweile ist AdBLue an vielen Tankstellen erhältlich. Für Betriebstankstellen bieten die Versorger Tank-Lösungen in allen Größen an. Sie reichen vom kleinen Palettentank mit 1.000 Litern bis hin zu ausgewachsenen Großtanks mit eigener Zapfsäule. Derzeit liegt der Preis von AdBlue bei 65 bis 75 Eurocent pro Liter. Der Verbrauch ist mit drei bis fünf Prozent vom Dieselverbrauch relativ gering. Eine Anzeige im Armaturenbrett meldet, wenn der AdBlue-Vorrat im Tank zur Neige geht. Beim nächsten Tankstopp kann der Vorrat dann wieder aufgefüllt werden.

Weniger Verbrauch
Im Gegensatz zu Motoren, die die NOx-Reduktion über Abgasrückführung realisieren, erlaubt die katalytische Reduktion den Betrieb des Motors nahe des energetischen Bestpunktes. Dadurch sinkt nicht nur der Verbrauch – je nach Einsatz in einer Größenordnung zwischen fünf und zehn Prozent - sondern auch die Partikelemission (Ruß). Ein eigener Partikelfilter ist im Falle des neuen Atleon daher nicht nötig.

Motoren mit Nebenabtriebsmöglichkeiten
Das elektronische Motor-Management regelt auch die zahlreichen Nebenabtriebs-möglichkeiten. Kipper, Kräne, Pressen – alle nur denkbaren Hydraulik-Funktionen lassen sich bis zu einem maximalen Antriebsmoment von 400 Nm über den Nebenabtrieb versorgen. Die Motordrehzahl ist sowohl in der Kabine als auch von außerhalb regelbar. Entsprechende Nachrüstmöglichkeiten bietet Nissan über die Aftersales-Sparte an.

Cummins-Power mit vier und sechs Zylindern
Für den 8-Tonner Atleon beginnt das Cummins-Motorenangebot beim 4,5-Liter-Vierzylinder mit 103 kW(140 PS). Dieses Triebwerk liefert bereits 550 Nm maximales Drehmoment, bei 90 km/h dreht die Maschine nur etwas mehr als 2.000 U/min. im höchsten Gang. Noch elastischer zeigt sich die Vierzylinder-Variante mit 136 kW (185 PS) und 700 Nm ab 1.200 U/min. Dieser Triebstrang ist noch länger übersetzt: Bei 90 km/h zeigt der Drehzahlmesser etwas über 1.800 Touren.
Die Vierzylinder kommen bevorzugt für die Gesamtgewichte 8,0 Tonnen (103 kW und 136 kW) und 9,5 Tonnen (136 kW) zum Einsatz. Das serienmäßige Tankvolumen für den 103-kW-Motor liegt bei 135 Litern, die stärkere Variante ist mit einem 180-Liter-Tank ausgerüstet. Der AdBlue-Tank fasst bei allen Atleon mit Cummins-Motor 35 Liter. Für Einsätze in schwerer Topographie oder mit Anhänger sind jeweils kürzere Achsübersetzungen erhältlich. Für den 9,5-Tonner ist ebenso der Sechszylindermotor mit 162 kW erhältlich.

Sechszylinder bis 250 PS
Die beiden Sechszylinder decken die Gesamtgewichte zwischen 9,5 und 15 Tonnen ab. Bereits der Basis-Sechszylinder leistet 162 kW (224 PS) – heute die Standardmotorisierung für den 12-Tonner. Die nächstgrößere Einstellung liefert mit 184 kW (250 PS) gleichzeitig die Spitzenmotorisierung für den Atleon. Ihr maximales Drehmoment von 850 beziehungsweise 951 Nm liefern beide bereits bei 1.200 U/min.. Die Drehzahlen bei 90 km/ liegen mit der Standard-Übersetzung bei knapp 1.900 U/min. respektive knapp 1.800 U/min..

Fünf- und Sechsgang-Getriebe
Mit den Vierzylinder-Cummins-Motoren kommen sowohl Fünf- als auch Sechsgang-Getriebe zum Einsatz. Beim 224-PS-Sechszylinder ist das Sechsgang-Getriebe Standard. Neu ist das Neungang-Getriebe für den 250-PS-Sechszylinder. Alle Modelle sind jetzt mit einer verschleißfesteren und leichtergängigen Kupplung ausgestattet.
Die Nomenklatur der neuen Atleon ist eingängig und analog zu der des Cabstar: Ein „56.15“ ist also ein 5,6-Tonner mit 150-PS-Maschine, ein „12.22“ wäre demnach der 12-Tonner mit 224-PS-Motor.

NEUES GESICHT, NEUE QUALITÄTENNew_Atleon_2

  • Modernes Gesicht im Familiendesign
  • Verbesserte Aerodynamik durch große Eckradien
  • Aufgewerteter Innenraum mit hoher Alltagstauglichkeit

An einigen Stellen nimmt der Atleon Stilelemente des neuen Cabstar auf: Der schwarze Grill mit dem großen Nissan-Markenzeichen in der Mitte gehört ebenso zu diesen Merkmalen wie die Eckspoiler unterhalb der Blinkleuchten. Die große, glattflächige Frontpartie mit den stark gerundeten Fahrerhauskanten steht für optimale Aerodynamik und ein Minimum an Windgeräuschen. Das ganze Design ist Zeugnis einer hochwertigen, technikorientierten Formensprache. Die neue Farbpalette reicht vom eleganten Silber-metallic über Hellblau-metallic bis zu den neutraleren Farben Weiß und Rot.

Aufgewertetes Interieur
Das Standard-Interieur bietet 3 Sitzplätze (Fahrersitz und Beifahrerdoppelsitzbank) für die 3,5- bis 8 -Tonner und zwei Einzelsitze mit einer geräumigen Ablagebox auf der Motorkiste für die höheren Tonnagen. Hier findet sich eine Ablage mit großem Staufach plus Dokumentenhalter, zwei Getränkehaltern und kleineren Fächern zwischen den Sitzen. Neue Sitzbezüge und Farbkombinationen ergänzen die aktuelle Ausstattung. In der Ausstattungslinie „Comfort“ bieten ein mechanisch gefederter (3,5 und 5,6t) oder ein pneumatisch gefederter Fahrersitz (8-15t) exzellenten Komfort. Zur Fahrer- orientierten Serienausstattung gehören auch die neue CD-/Radio-Kombination, der digitale Tachograph sowie ein Keyless-Entry-System (nur in Verbindung mit dem ZD30-Motor).

ROBUSTER RAHMEN FÜR ALLE AUFGABENNew_Atleon_3

  • Genau an den Einsatz angepasste Rahmenstärken
  • Scheibenbremsen vorne und hinten quer durchs Programm
  • Wankstabiles Fahrwerk mit optionaler Luftfederung

Zu Gunsten eines optimierten Leergewicht-/Nutzlast-Verhältnisses sind die Materialstärken der Atleon-Rahmen genau an die Gewichtsklasse und den Einsatz angepasst. So besteht das Rückgrat der leichten Atleon bis 5,6 Tonnen aus 168 Millimeter hohen U-Profilen mit 60 Millimeter Stegbreite bei 4 Millimeter Materialdicke. Beim 8-Tonner kommt ein Rahmen mit der Materialstärke 170 x 70 x 5 Millimeter zum Einsatz. Für die Gewichtsklassen darüber wächst der Rahmen mit den Aufgaben bis zur Dimension 256 x 76 x 7 Millimeter. Hier wird kein Kilo Nutzlast verschenkt, bei kompromissloser Festigkeit.

Geringes Leergewicht, hohe Fahrgestell-Tragfähigkeit
Selbst der kleinste Atleon mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht bietet mit 1.456 Kilogramm Fahrgestell-Tragfähigkeit sehr respektable Nutzlastwerte. Beim längsten Chassis für den 8-Tonner sind bis zu 5.115 Kilogramm Fahrgestelltragfähigkeit ein sehr guter Wert. Selbst mit gewichtsintensiven Aufbauten wie Koffer mit Kühlaggregaten und Ladebordwand ergeben sich hier erstklassige Netto-Nutzlasten. Das gilt erst recht für den 12-Tonner, der hierzulande gerne als Kühlkoffer für den Frischdienst oder als schneller Stückgut-Transporter eingesetzt wird. Je nach Radstand liegen hier die Fahrgestelltragfähigkeiten zwischen 7.705 und 8.025 Kilogramm. Bei einem Frischdienstaufbau mit Kühlgerät und Ladebordwand sind hier Werte um sechs Tonnen für die reine Nutzlast eine Selbstverständlichkeit.

Niedrige Ladehöhen, wankstabiles Chassis
Kleine Räder – niedrige Ladeflächen: Das ist die Devise beim Atleon und ein wichtiger Faktor für die Alltagstauglichkeit eines Leicht-Lkw. Die leichtesten Atleon-Modelle kommen mit 16-Zoll-Bereifung aus, die 8-Tonner laufen auf 17,5-Zoll-Rädern, die 12- bis 15-Tonner auf 19,5- Zoll-Rädern.

Anders als beim kleinen Bruder Cabstar mit seiner Querblattfeder trägt den Atleon vorne eine Lkw-typische Starrachse. Sie wird von einer Parabelfeder geführt, ein Drehstab-Stabilisator sorgt für hohe Steifigkeit im Aufbau. Auch an den ebenfalls parabelgefederten Hinterachsen ist der Drehstab-Stabi Serienausstattung.

Überarbeitete Bremsen
Bei den 3,5- und 5,6-Tonnern kommt nach wie vor ein rein hydraulisch betätigtes Zweikreis-Bremssystem zum Einsatz, mit Scheibenbremsen vorne und hinten. Die 8- bis 9,5-Tonner verzögert eine hydraulisch betätigte Druckluftbremse, ebenfalls mit Scheibenbremsen rundum.
Ab dem 12-Tonner ist der Atleon grundsätzlich mit einer durchgehenden Druckluft-Bremsanlage ausgerüstet. Die innenbelüfteten Bremsscheiben wurden auf 252 Millimeter Durchmesser beim 8-Tonner, beziehungsweise 300 Millimeter ab dem 12-Tonner vergrößert. ABS ist für alle Modelle über 3,5 Tonnen GG Standard. Ab der Vierzylinder-Cummins-Motorisierung ist eine Auspuffklappen-Motorbremse als Dauerbremse Serie. Für optimierte Traktion an der Antriebsachse gibt es eine mechanisch betätigte 100-Prozent-Differenzialsperre.

FIT FÜR EINE EUROPÄISCHE ZUKUNFTNew_Atleon_8

Besonders gut wird der Atleon bei Gewerbetreibenden und für alle Verteileraufgaben angenommen. Aber auch im Bau und Galabau hat er eine loyale Kundschaft, die das sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis dieser Baureihe schätzt.
Die Neuauflage des Atleon und insbesondere die neuen Cummins-Motoren bedeuten einen Riesenschritt hin zu noch mehr Wirtschaftlichkeit: Längere Service-Intervalle, deutlich niedrigere Verbrauchswerte sowie die vereinfachte Wartung mit Kipp-Fahrerhäusern senken unmittelbar die Unterhaltskosten. Das spiegelt die unternehmerischen Erwartungen wider. Der Fahrer profitiert nicht nur von den aufgewerteten Qualitäten der Kabine sondern auch von einem dicken Plus an Fahrkomfort.

Die schon bekannten Qualitäten der Nissan-Nutzfahrzeug-Palette plus die Neuheiten am 2007er Atleon werden mit Sicherheit neue Kunden aus den verschiedensten Anwender-Kreisen locken: Die große Auswahl, die Vielseitigkeit und das sehr gute Nutzlastverhältnis sprechen für den Atleon.

Der Vertrieb und die Wartung des Atleon erfolgt ausschließlich über besonders geschulte und ausgerüstete Nissan Truck-Händler, die ebenfalls die Modelle Interstar und Cabstar vertreiben. Diese Händler stammen zum Teil aus der Vertriebsorganisation von Volvo Trucks, mit der Nissan im Rahmen der IAA Hannover im September 2006 eine strategische Vertriebskooperation in mehreren europäischen Märkten bekannt gegeben hat.

 


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