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UNTERSCHWELLIG AGGRESSIV
Die nochmals gesteigerte Fahrdynamik und der zusätzliche Powerschub des 370Z werden von einem weiter zugespitzten Design nach außen kommuniziert. Es vermischt traditionelle Z-Details mit einem kraftvollen Gesamtauftritt. Die breiten Schultern passen bestens zum leicht gedrungenen Format eines Sportwagens, der den Z-Schriftzug würdig im Wappen führen darf.
Auf einen Blick
- Kürzer, breiter und flacher
- Aggressiver Auftritt
- Styling-Richtschnur der „dynamischen Bewegung“
- Typische Z-Elemente wie
- vertikale Türgriffe
- doppelte Auspuffendrohre
- Z-Logo mit integrierten Seitenblinkern
Jedes Karosserieblech ist neu, jedes Maß weicht vom Vorgänger ab. Dennoch besteht kein Zweifel daran, dass der 370Z nichts anderes als ein Z sein kann. Das dynamische Design unterstreicht die kompakteren Dimensionen und verhilft der sechsten Generation des legendären Japan-Sportlers zu einem muskulösen und unterschwellig aggressiven Gesamtauftritt.
Die Nissan Designer folgten dem vor 40 Jahren mit dem 240Z begründeten Ideal des klassischen Sportwagens – mit langer Motorhaube, kompakter Kabine, kurzen Überhängen und gestutztem Heck. Die Seitenansicht ähnelt der des 350Z, weicht aber im Detail stark ab.
Mit einer Länge von 4.250 Millimetern ist der 370Z 65 Millimeter kürzer als sein Vorgänger – auch der Radstand nahm um 100 Millimeter auf 2.550 Millimeter ab. Zugleich ist der neue Z genauso hoch (1.315 Millimeter) wie der 350Z, aber 30 Millimeter breiter (1.845 Millimeter). Um sicherzugehen, dass die etwas steiler abfallende Dachlinie die Kopffreiheit nicht schmälert, wurde auch die Sitzposition um zehn Millimeter abgesenkt. Zusammen mit dem 15 Millimeter tiefer installierten Motor führte dies darüber hinaus zu einer Absenkung des Fahrzeugschwerpunkts.
Der verkürzte Radstand rückt die Hinterräder näher an die Sitze – so lässt sich der neue Z bei schneller Kurvenfahrt nun noch intensiver mit dem „Popometer“ bewegen.
Dachlinie vom GT-R entlehnt Der neue, betont gestraffte Fahrzeugkörper stellt eine mutige Interpretation des Prinzips der „dynamischen Bewegung“ dar. Das in gerader Linie vom höchsten Punkt der A-Säule bis zum Heckspoiler abfallende Dach ist eine direkte Anleihe aus dem Nissan GT-R. Zum Vergleich: Beim 350Z stieg das Dach von der A-Säule erst noch leicht an, ehe es die Abwärtsbewegung einleitete.
Auch die Seitenansicht weicht durch das ab der Türhinterkante dynamisch nach oben gezogene hintere Seitenfenster von der Vorlage ab. Wiederholt wird das Thema im jetzt deutlich dynamischer geformten Türschweller. Im Bereich der Türen fällt die Gürtellinie dagegen leicht ab – und zeichnet so die entspannt das Lenkrad umfassenden Arme des Fahrers nach.
Die weit ausgestellten Radhäuser des neuen 370Z scheinen die Karosserie regelrecht über die Räder zu stülpen. Sie betonen zusätzlich den tieferen Schwerpunkt und lassen den Sportwagen noch satter auf der Straße stehen. Auch der große Lufteinlass unterhalb der Fahrzeugnase trägt zum sportlichen Erscheinungsbild bei.
Fließende Formen dominieren gerade Linien Obwohl die Gesamtanmutung eher eckig wirkt, zeigen die fließenden Formen der Kotflügel und Türen, der kecke Schwung des hinteren Seitenfensters und die sanfte Krümmung der Motorhaube, dass der 370Z alles andere als ein Konglomerat gerader Linien ist.
Die wie ein Bumerang geformten Front- und Heckleuchten fangen die Kraftlinien der Karosserie ein und lenken deren Energie zu den Rädern. Vorn sorgen Bi-Xenonscheinwerfer, hinten LED-Einsätze für kräftiges und zugleich attraktives Licht.
Die Haube verfügt – erstmals bei einem Nissan-Sportwagen – über einen automatischen Aufstellmechanismus, der sie mit Hilfe pyrotechnischer Aktuatoren beim Kontakt mit einem Fußgänger anhebt. So entsteht eine Art Polster zu den darunter liegenden harten Elementen im Motorraum.
Doch auch aerodynamisch ist der neue Z bestens durchgestylt – der cW-Wert liegt mit 0,29 auf dem exakt gleich hohen Niveau des Vorgängers. Ein diskreter Front-Splitter und ein ebenso dezenter Heckspoiler erzeugen sowohl an der Vorder- wie an der Hinterachse zusätzlichen Abtrieb.
Seitliches Blinkerlicht im Z-Logo integriert Zu den typischen Z-Merkmalen zählt auch das kreisrunde Z-Logo auf den vorderen Kotflügeln. Erstmals hat es Nissan beim 370Z mit dem seitlichen Blinkerlicht kombiniert – eine runde Sache. Die vertikalen Türgriffe aus Aluminium tauchten erstmals beim 350Z auf, und auch am neuen Modell wirken sie wie aus dem vollen Metall gefräst. Zwei groß dimensionierte Auspuffendrohre und die mittig dazwischen montierte Nebelschlussleuchte schließen den Sportwagen stilsicher ab.
Zur puristischen Grundaussage des Z-Designs zählt auch der Verzicht auf überflüssigen Zierrat. Das zeigt unter anderem die nun in die Heckscheibe integrierte Radioantenne.
Konstruktiver Leichtbau Durch den forcierten Einsatz von Aluminium für die Haube, die Türen und die Heckklappe sowie weiterer Leichtbaukomponenten konnte Nissan das Gewicht des neuen Z deutlich senken. Beim 350Z bestand dagegen nur das Außenblech der innen mit Stahlstreben verstärkten Motorhaube aus Leichtmetall.
Allein die Diät im oberen Teil der Rohkarosserie brachte eine Ersparnis von fast 26 Kilogramm – wovon elf auf das Konto der Türen gehen. Selbst das Audio-System trägt mit 1,6 Kilogramm zur Abmagerungskur bei. Zusammen mit ebenfalls gewichtsoptimierten Baugruppen wie den Stoßfängern, dem Frontend-Modul oder dem Auspuff- und Tanksystem ergibt sich unterm Strich eine Gewichtsersparnis von 32 Kilogramm. Und das trotz angereicherter Komfort- und Sicherheitsausstattung.
„Das Design des neuen 370Z war eine große Herausforderung“, sagt Shiro Nakamura, Chief Creative Officer, Nissan Motor Co. „Denn ein Z benötigt eine ganz spezielle DNA. Wir wollten sie daher auch in das neue Modell einfließen lassen, ohne aber einen Retro-Sportwagen zu schaffen. Stattdessen haben wir nun ein Design, das die Vergangenheit respektiert, aber neue Emotionen und Dimensionen hinzufügt. Der 370Z ist ein aufregender Sportwagen. Und unzweifelhaft ein neuer Z.“
COCKPIT-ATMOSPHÄRE PUR
Auch innen ist der 370Z ein lupenreiner Sportwagen. Das zeigt schon allein der wie schon beim 350Z erneut auf der Lenksäule montierte Instrumententräger – mit einem bis zu 9.000 Umdrehungen reichenden Drehzahlmesser im Zentrum des Geschehens.
Auf einen Blick
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Fahrerorienterte Cockpit-Architektur
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Starterknopf erweckt den Motor zum Leben
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Aluminium-Pedalerie mit dezenten Gummistreifen
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Am Boden montiertes, stehendes Gaspedal
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Verbesserte Passgenauigkeit und Haptik
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Leichter zu beladender Kofferraum
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Ausziehbares Gepäckraumrollo
Schon der erste Blick ins Cockpit bringt Gewissheit: Der 370Z ist ein sehr leistungsorientiertes Fahrzeug. Traditionell mit nur zwei Sitzen bestückt, die nah am Zentralnerv des Sportlers montiert sind. Trotz des verkürzten Radstandes und der kompakteren Abmessungen ist der verfügbare Raum identisch mit dem im 350Z. Die Schulterfreiheit nahm sogar um 21 Millimeter auf 1.385 Millimeter zu.
Eine nach hinten durchgehende Mittelkonsole teilt Fahrer- und Beifahrerraum in zwei klar getrennte Bereiche. Der Fahrersitz verfügt über deutlich stärker ausgeformte seitliche Wülste und ein im mittleren Bereich erhöhtes Sitzkissen – so werden der Oberkörper und die Hüften bei Kurvenfahrt besser abgestützt.
Zentraler Drehzahlmesser im XL-Format Das lederummantelte Dreispeichen-Lenkrad verfügt über natürliche Einbuchtungen zur Ablage der Finger und Handflächen. Vor allem dank des um elf Millimeter flacheren Pralltopfs ist der Blick auf das Kombiinstrument des 370Z ungetrübt. In prominenter Mittellage liegt der im Durchmesser nochmals von 100 Millimeter auf 115 Millimeter vergrößerte Drehzahlmesser. Auch die Gehäuse des Tachometers (rechts) und der Digitalanzeige des Bordcomputers (links) sind mit jeweils 100,6 Millimetern deutlich prominenter als die vergleichbaren Uhren des 350Z (je 88 Millimeter).
Das Anzeigen-Trio ist erneut auf der Lenksäule montiert, wandert beim Einstellen derselben also immer automatisch mit. Der erstmals im Z eingeführte Starter-Knopf sitzt nur eine Handbreit vom Lenkrad entfernt auf der Mittelkonsole.
Dort haben die Designer alle Schalter und Regler in Abhängigkeit von der Wichtigkeit und Häufigkeit ihrer Bedienung angeordnet. An der Basis sind die Kontrollelemente für die Klima- und Audioanlage platziert, nach oben folgen die horizontal angebrachten Bedientasten des optionalen Birdview-DVD-Navigationssystems. Am oberen Ende: das farbige 3D-Display.
Zusatzinstrumente setzen Designtradition fort Als Hommage an den Original-240Z erhält auch der jüngste Spross der Z-Dynastie drei Zusatzinstrumente. Auf die Mittelkonsole des 370Z aufgesetzt sind (von links nach rechts) ein Öltemperaturmesser, ein Voltmeter und eine Digitaluhr. Sie sind leicht zum Fahrer geneigt und verraten ebenso wie das stehende Gaspedal, wie sehr Nissan im Cockpit alles auf den Fahrer fokussiert hat. Darüber hinaus bestehen die Pedale und die Abstützung für den Kupplungsfuß aus Aluminium; integrierte Gummistreifen spenden auch feuchten Schuhsohlen genügend Grip.
Das Kofferraumvolumen des 370Z ist trotz leicht geschrumpfter Gesamtlänge mit 235 Litern (nach VDA-Norm) identisch mit dem des Vorgängermodells. Aber es gibt nun mehr Freiheiten zum Verstauen des Gepäcks. Denn dank zusätzlicher Versteifungen am Unterboden konnte Nissan auf die bislang benötige Domstrebe verzichten. Sie war zwar ein optischer Leckerbissen, schmälerte aber die Belademöglichkeiten.
Unzerklüfteter Stauraum Im Nissan 370Z verhindert eine neue, in attraktiver Alu-Optik ausgeführte Traverse, dass beim starken Bremsen Gegenstände nach vorn drängen. Zugleich bietet sie höheren Schutz bei seitlichen Kollisionen und steigert die Gesamtsteifigkeit des Fahrzeugs. Weil sie direkt hinter den Sitzen verläuft, eröffnet sich ein unzerklüfteter und leichter zu beladener Stauraum.
Ein weiteres Novum im Kofferraumabteil des 370Z ist ein ausziehbares Rollo, das wertvolle Gegenstände vor neugierigen Blicken von außen schützt.
Praktisch sind auch zwei neue offene Ablagen hinter den Sitzen. Darüber hinaus findet sich hinter dem Beifahrersitz zusätzlich ein verschließbares Staufach. Weitere Ablagen gibt es in Gestalt eines beleuchteten Handschuhfachs, vergrößerter Türtaschen und Staufächer in der Mittelkonsole sowie einer Kartentasche an der Rückseite des Beifahrersitzes. Getränkehalter sind in der Mittelkonsole und in den Türablagen untergebracht.
Qualitativ hochwertige Materialien Nochmals gesteigert hat Nissan beim 370Z die Qualität der im Interieur verwendeten Materialien. Das zeigen der erhöhte Anteil an Oberflächen in „soft-touch“-Anmutung und Aluminium-Einsätze für die Türinnengriffe, das Lenkrad, die Getriebekonsole und den am Lenkrad montierten Instrumenteneinsatz. Schaltknauf und Handbremshebel sind lederummantelt. Je nach Variante sind Sitze und die Türinnenverkleidungen mit Leder oder Lederimitat bezogen. Am Lenkrad und an der Mittelkonsole zeugen sichtbare Ziernähte von der sorgfältigen Verarbeitung des Materials.
SPORTFÖRDERPROGAMM
Mit einer noch kräftigeren Antriebsquelle und neuer Getriebetechnik können Fahrer des 370Z das Potential des Fahrzeugs optimal ausnutzen.
Auf einen Blick
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Kraftvoller 3,7-Liter-V6 mit 243 kW/331 PS
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Front-/Mittelmotorbauweise für ideale Gewichtsverteilung
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Verringerte Abgas- und Verbrauchswerte
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Über 35 Prozent aller Motorteile neu entwickelt
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Mehr Durchzugskraft über das gesamte Drehzahlspektrum
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Maximale Drehzahl von 7.500/min – untermalt vom passenden Soundtrack
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Neues manuelles Sechsganggetriebe mit automatischer Drehzahlanpassung
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Neue Siebenstufen-Automatik mit der Lebendigkeit eines Handschalters
Zu allen Zeiten spiegelte sich der Hubraum des Sechszylinders in der Typenbezeichnung der Z-Modelle wider: 2,4 Liter waren es beim 240Z, 3,0 Liter beim 300ZX, 3,5 Liter beim 350Z. Und nun 3,7 Liter beim 370Z.
Beim jüngsten Kraftwerk handelt es sich um die bereits vierte Generation des wegen seiner zugleich kräftigen wie kultivierten Leistungsentfaltung vielfach preisgekrönten VQ-Aggregates. Im Vergleich zum Motor des 350Z wurde der DOHC-Vierventiler des 370Z (interne Bezeichnung VQ37VHR) von Nissan auf 3,7 Liter aufgebohrt; zudem wurden über 35 Prozent aller Teile neu konstruiert.
Das Resultat ist ein V6, der leichtfüßig bis an die rote Linie von 7.500 Umdrehungen dreht, mehr Durchzug aus dem Drehzahlkeller entfacht und generell aus einer fülligeren Drehmomentkurve schöpft.
Der Einbau einer zweiteiligen Bodenplatte – die steifer ist als ein einteiliges Gussteil – reduziert Vibrationen und erlaubt den unbeschwerten Abruf hoher Drehzahlen.
Zugunsten maximaler Zuverlässigkeit sah Nissan unter anderen eine neue Ölpumpe, optimierte Kühlwasserkanäle, eine robustere Ölwanne sowie einen verstärkten Zylinderkopfdeckel vor. Zugleich nahm die Höhe der Zylinderblöcke zu, die Zylinderköpfe wurden überarbeitet und die Ansaugkanäle begradigt. Zu den weiteren Technik-Feinheiten zählen asymmetrische Kolbenschäfte, gleich lange Auspuffkrümmer, zwei Klopfsensoren und Hochleistungszündkerzen mit Iridium-beschichteten Elektroden.
Variable Verstellung des Ventilhubs Die größte motorentechnische Innovation ist jedoch das innovative VVEL-System (Variable Valve Event and Lift). Hiermit verfolgt Nissan das Ziel einer idealen Balance aus spontaner Leistungsentfaltung, Verbrauch und Emissionen.
VVEL regelt die Dosierung der Ansaugluft nicht über eine Drosselklappe, sondern allein über den Hub der Einlassventile. Dank variabler Verstellung in Kombination mit einer situationsgerechten Öffnungszeit kann der Motor die exakt benötigte Frischluftmenge fast widerstandsfrei ansaugen. Das Triebwerk hängt dadurch spürbar besser „am Gas“ und verbraucht – vor allem bei langsamer Fahrt – dank geringerer Pumpverluste deutlich weniger Benzin.
Ein weiterer Vorteil des Systems liegt in der schnelleren Aufheizung der Katalysatoren. Effekt: Dank vollständigerer und schnellerer Verbrennung sinken selbst bei kaltem Motor die Emissionen, speziell jene von HC (unverbrannte Kohlenwasserstoffe).
Darüber hinaus baut VVEL deutlich kompakter als andere Systeme und kommt mit nur 13 beweglichen Teilen aus – gut die Hälfte weniger als konventionelle Systeme. Zugleich werden Gaspedalbefehle um bis zu 32 Prozent schnellerumgesetzt.
Progressive Leistungsentfaltung über Kohlefaser-Kardanwelle Die präzise Programmierung des Motorsteuergeräts fördert zusätzlich eine progressiv ansteigende Leistungskurve. Die Kraft wird über eine zugleich leichte wie hochfeste Kardanwelle aus Kohlefaser auf die Hinterräder geleitet. Diese im Motorsport weit verbreitete Technik führte Nissan erstmals beim 350Z ein.
Das Ergebnis spricht für sich: Der VQ37VHR mobilisiert 243 kW/331 PS und ein maximales Drehmoment von 366 Nm – im Vergleich zu 313 PS und 358 Nm in der letzten Ausbaustufe des 350Z-Motors. Zugleich sank im Gegenzug der Durchschnittsverbrauch im ECE-Zyklus von 11,7 auf 10,5 Liter/100 km (Automatik: 10,4 Liter/100 km), was CO2-Emissionen von 249 beziehungsweise 247 Gramm pro Kilometer entspricht.
Passender Soundtrack dank weniger komplexem Abgasstrang Passend zum stärkeren Durchzug des jüngsten Z haben die Nissan-Ingenieure einen speziellen Soundtrack komponiert.
Dabei half ihnen ein im Vergleich zur Anlage im 350Z weniger komplex geführter Abgasstrang. Der Vorgänger des 370Z besaß ein Y-förmiges „2 in 1“-System, bei dem sich die von den Zylinderbänken des V6 ausgehenden Rohre gleich hinter dem Getriebe zu einem Strang vereinten. Dieser lief von dort über den gesamten Unterboden und in gewundener Führung zum Endschalldämpfer, in den er seitlich mündete.
Anders beim neuen 370Z: Er verfügt über ein X-förmiges und streng symmetrisches Layout mit exakt gleich langen Auspuffsträngen. Sie vereinen sich (etwa auf Höhe der Sitze) nur kurz, um sich sofort danach wieder zu verzweigen. In den Endschalldämpfer münden sie dann getrennt und in gerader Linienführung, was den Abgasgegendruck deutlich reduziert.
Oberhalb von 3.000 Touren ertönt ein Sportwagen-Timbre Dank dieser betont geradlinigen Ausführung ist die ganze Anlage auch 1,4 Kilogramm leichter geworden. Nissan hat sie darüber hinaus so abgestimmt, dass oberhalb von 3.000 Umdrehungen ein sportwagenmäßiges Timbre zum Besten gegeben wird.
Den Erwartungen sportlicher Fahrernaturen noch mehr entgegen kommen auch die beiden neuen Getriebe. Der Sechsganghandschalter basiert zwar auf der Box des 350Z, wartet aber mit noch kürzeren Schaltwegen und optimierter Schmierung auf. Resultat: Die Schaltgeräusche tendieren gegen Null, ohne dass dadurch das gewohnt knackige Schaltgefühl verwässert würde.
Das Ideal der Einheit zwischen Mensch und Maschine steigert eine weltweit erstmals in einem Serienmodell angebotene Innovation weiter: die Synchro Rev Control (SRC). Damit können selbst unerfahrene Z-Lenker Gänge so schnell und sauber wechseln wie sonst nur Profis.
Synchro Rev Control – besser als jede Hacke-Spitze-Technik Im per Knopfdruck aufrufbaren S-Modus des eng abgestuften Schaltgetriebes tritt das neue System zur automatischen Anpassung der Drehzahl in Aktion. Was Sportfahrer früher mit der Hacke-Spitze-Methode noch kunstvoll selbst zelebrierten, regelt heute die Elektronik noch viel besser.
Und so funktioniert es: Sensoren an der Kupplung und am Schalthebel überwachen alle Manöver des Fahrers. Schaltet er herunter, wird kurz Zwischengas gegeben, schaltet er hoch, wird ebenfalls die Drehzahl automatisch angepasst. Sobald die Fühler eine Betätigung der Kupplung ausmachen, wird das SRC-System bereits aktiviert. Erfolgt dann zusätzlich eine Bewegung am Schalthebel, wird es voll wirksam.
Dabei wird eine zuvor berechnete Zieldrehzahl des Motors angepeilt, die sich aus der Geschwindigkeit des Fahrzeugs und dem neu eingelegten Gang ergibt. Durch eine Vernetzung dieser Informationen erkennt SRC auch, ob der Fahrer gerade eine Kurve anbremst oder auf die nächste Gerade beschleunigt.
„Das Gefühl, ein besserer Fahrer zu sein“ Bei Probefahrten mit erfahrenen Nissan-Testfahrern zeigte sich: Niemand war in der Lage, die Gänge so schnell und so konstant wie das SRC zu wechseln. Damit ist in allen Situationen ein sauberer Kraftschluss gewährleistet. Und dank deutlich milderer Lastverlagerungen kommt der 370Z selbst auf glattem Untergrund nie in eine instabile Phase.
„SRC hat zwei Vorteile“, sagt Masaki Tamura, Chefingenieur im 370Z-Projekt. „Es erledigt Gangwechsel extrem schnell und sauber, damit sich der Fahrer noch stärker aufs Lenken und Bremsen konzentrieren kann. Zusätzlich gibt es natürlich auch den emotionalen Aspekt: SRC erhöht den Spaß im Umgang mit dem 370Z enorm und stärkt bei jedem das Gefühl, ein noch besserer Fahrer zu sein.“
Automatik fährt sich wie ein Handschaltgetriebe Der 350Z war im Gegensatz zu Nordamerika in Europa ausschließlich mit Handschaltgetriebe erhältlich. Für den neuen 370Z bietet Nissan nun optional ein neu entwickeltes Siebengang-Automatikgetriebe des japanischen Herstellers JATCO an. Das Ziel der Ingenieure von Nissan und JATCO war dem Leistungsanspruch des 370Z angemessen: Diese Automatik sollte sich wie ein Handschaltgetriebe fahren lassen.
Natürlich kann die neue Automatik bei Bedarf in der D-Stellung auch wie eine solche genutzt werden. Was sich zum Beispiel im Stop-and-Go-Verkehr einer Großstadt anbietet.
Doch die große Mehrzahl der Z-Besitzer wird es schätzen, sie auf freier Strecke im manuellen Fahrprogramm wie ein kupplungsloses Handschaltgetriebe zu erleben. Vor allem, weil die Gänge je nach Präferenz auch sequenziell mit Schaltwippen am Lenkrad gewechselt werden können.
Auch der Selbstschalter ist mit einer automatischen Anpassung der Drehzahl beim Herunterschalten (DRM – Downshift Rev Matching) bestückt, was die Lebhaftigkeit noch steigert.
Deutlich mehr Motorbremswirkung als bei konventionellen Automatikgetrieben Weil die Wandler-Überbrückungskupplung schon gleich nach dem Anfahren ihre Arbeit aufnimmt, überwiegt ohnehin das Gefühl, eher einen Sportwagen mit Handschaltung zu bewegen. Bei hohen Drehzahlen erfolgen keine automatischen Gangwechsel, beim Beschleunigen reagiert der Motor extrem spontan und beim Herunterschalten fällt die für eine Automatik ungewohnt starke Motorbremswirkung auf. Des Weiteren wird der sonst durch Schlupf im Drehmomentwandler verursachte Mehrverbrauch eliminiert.
Die speziell für heckgetriebene Fahrzeuge von Nissan entwickelte Siebenstufen-Automatik ist darüber hinaus adaptiv ausgelegt. Soll heißen: Sie passt ihre Schaltkennfelder dem individuellen Fahrstil an.
Der Benzinverbrauch profitiert vor allem bei konstanter Geschwindigkeit auf der Autobahn von den sieben zur Wahl stehenden Übersetzungen sowie vom hohen Anteil reibungsarmer Komponenten im Innenleben des Getriebes.
DIE FAHRMASCHINE
Der kürzere Radstand, die größeren Spurweiten, eine neue Vorderachse an doppelten Querlenkern sowie eine überarbeitete Multilink-Hinterachse spenden dem 370Z eine dem Design angemessene Agilität. Der neue Z macht Ernst.
Auf einen Blick
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Radstand um 100 Millimeter verkürzt
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Größere Spurweiten
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vorn +15 Millimeter
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hinten +55 Millimeter
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Vorderradaufhängung an doppelten Dreiecksquerlenkern
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Multilink-Hinterachse
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Neue Leichtbaukomponenten
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Noch standfestere Bremsanlage
Es ist eine recht einfache Gleichung: Zusätzliche PS und ein geringeres Gewicht ergeben unterm Strich mehr Dynamik. Um dieses Plus an Power voll ausschöpfen zu können, hat Nissan die schon beim 350Z genutzte FM-Plattform (front midship) für heckgetriebene Fahrzeuge nochmals gründlich modifiziert.
Die Nomenklatur verweist auf die Einbaulage des V6 als Front-/Mittelmotor. Weil das Triebwerk so weit wie möglich nach hinten gerückt wurde, ergibt sich die – im Stand – optimale Gewichtsverteilung von 53:47 Prozent.
Einmal in Fahrt, ändert sich jedoch das Verhältnis. Beim Bremsen und bei Kurvenfahrten hilft die zusätzliche Last, die Haftung der Vorderräder zu erhöhen. Beim Beschleunigen hingegen verschiebt sich die Gewichtsbalance in Richtung der angetriebenen Hinterräder. Folge: eine 50:50-Verteilung für jene Situationen, in denen sie am meisten Nutzen bringt.
Diese physikalischen Gesetzmäßigkeiten galten schon für den abgelösten 350Z – doch abseits davon hat Nissan das Chassis und Fahrwerk des 370Z komplett neu konzipiert. Beispiel Radstand: Er nahm im Vergleich zum Vorgänger um 100 Millimeter auf 2.550 Millimeter ab. Zugleich wuchsen die Spurweiten um 15 Millimeter (vorn) beziehungsweise 55 Millimeter (hinten) an.
Größere Torsionssteifigkeit Auch die Torsionssteifigkeit der neuen Karosserie nahm um 30 Prozent zu. Besonders deutlich spürbar wird das an der Bugpartie, die durch eine Domstrebe im Motorraum zusätzlich verstärkt wird.
Dank des Einsatzes von Aluminium für die Türen, die Motorhaube und die Heckklappe konnte Nissan das Gewicht des Fahrzeugs um 32 Kilogramm verringern, obwohl Ausstattungsumfang und Sicherheitsstandards weiter erhöht wurden.
Das Fahrwerk wurde ähnlich gezielt optimiert. Vorn kommt eine neue Einzelradaufhängung an doppelten Dreiecksquerlenkern zum Einsatz, hinten eine überarbeitete Mehrlenker-Konstruktion. In beiden Fällen sind die Achsen leichter, aber stabiler, und minimieren dank höherer Seitensteifigkeit die negativen Effekte von Sturzveränderungen.
Deutliche Absenkung der ungefederten Massen Auch den ungefederten Massen sagten die Fahrwerksingenieure den Kampf an: So wiegen zum Beispiel die geschmiedeten Querlenker der Vorderachse ein Viertel weniger als jene des 350Z. Der im Hochvakuum-Aluminiumdruckguss gefertigte Hilfsrahmen bringt in etwa die gleiche Gewichtsersparnis. Weitere Modifikationen betreffen die verstärkten Lenkspurhebel und die größeren Radnabenlager. Und der hohle Stabilisator ist nicht nur 35 Prozent leichter als ein massives Teil, sondern spricht auch effektiver an.
Auch an der Hinterachse konnte Nissan durch leichtere Aluminium-Gussteile Pfunde einsparen. Die Achslenker und der dortige Hilfsrahmen wurden ebenfalls verstärkt, dazu kommen wie vorn stärker dimensionierte Radnabenlager und ein steiferer sowie leichterer Stabilisator. Besonders sensibel ansprechende Stoßdämpfer sichern einen ausgewogenen Abrollkomfort.
Optionale 19-Zoll-Felgen von RAYS Für maximalen Grip zuständig sind die speziell für den 370Z hergestellten Yokohama Advan-Reifen. Die vorderen Pneus haben die Dimension 225/50 R18, hinten sichern breitere Gummis im Format 245/45 R18 optimale Haftung. Optional (für die Version 370Z Pack) hat Nissan zusätzlich geschmiedete 19 Zöller der Marke RAYS im Programm. Auf sie werden Bridgestone Potenza-Reifen der Größen 245/40 R19 und 275/35 R19 aufgezogen.
Zur Serienausstattung des 370Z gehören ein Lamellen-Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf (VLSD – Viscous Limited Slip Differential) und ein elektronisches Stabilitätssystem (VDC). Im Zusammenspiel mit der elektronischen Traktionskontrolle (TSC) nimmt der Schleuderwächter je nach Situation entweder gezielt Motorleistung zurück oder bremst einzelne Räder ab. Für Fahrten auf der Rennstrecke ist es möglich, das VDC per Knopfdruck auch komplett abzuschalten.
Geschwindigkeitsabhängig regelnde Servolenkung Auch die Zahnstangenlenkung des 370Z hat Nissan mit Blick auf eine noch direktere Rückmeldung und ein präziseres Ansprechen aus der Mittellage weiter optimiert. Die nun rein elektrische Servolenkung regelt geschwindigkeitsabhängig, bietet also größere Wendigkeit im Stadtverkehr und eine höhere Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
Durch den Einsatz symmetrischer Befestigungspunkte wurden eine höhere Steifigkeit und ein präziseres Lenkgefühl erreicht. Härtere Lagerungen, die gleichzeitig besser von der Lenkung entkoppelt wurden, führen zudem zu klareren Rückmeldungen auf Steuermanöver.
Stärker dimensionierte Bremsen und silbern lackierte Sättel Explosive Fahrleistungen verlangen nach exzellenten Bremsen – und auch hier enttäuscht der 370Z nicht. Mit einem Durchmesser von 355 Millimetern (vorn) beziehungsweise 350 Millimetern (hinten) zählen die innenbelüfteten Scheibenbremsen zu den größten im Wettbewerbsumfeld. Der 350Z kam im Vergleich noch mit 324 Millimeter großen Einheiten aus. Vorn werden sie von Bremssätteln mit vier, hinten von solchen mit zwei Kolben umfasst. Die Sättel sind silbern lackiert und tragen einen eingravierten Nissan-Schriftzug.
Das Bremsgefühl wird durch ein Pedal mit variabler Übersetzung verbessert. Bei langsamer Geschwindigkeit arbeitet es zugunsten einer leichteren Dosierbarkeit über einen längeren Pedalweg, beim Verzögern aus höherem Tempo steigt der vom Bremsfuß gefühlte Widerstand dagegen spürbar an.
Selbstverständlich wird diese robuste Hardware um die elektronischen Bremsbausteine ABS, EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und Bremsassistent ergänzt.
Fazit: Dank des kürzeren Radstands, des geringeren Gewichts und der verwindungssteiferen Karosserie wird der 370Z zur echten Fahrmaschine: Er überzeugt mit schnelleren Richtungswechseln, besserer Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und einem noch gutmütigeren Verhalten im Grenzbereich auch anspruchsvolle Piloten. Zugleich besticht er durch einen langstreckentauglichen Geräusch- und Abrollkomfort.
DER FAHRER IST KÖNIG
Wie es sich für einen Sportwagen geziemt, zielen alle Ausstattungsfeatures des 370Z nur auf eine Aufgabe: das Fahrerlebnis so aufregend wie möglich zu gestalten. Als größter Spaßspender darf die innovative Synchro Rev Control gelten. Sie passt die Motordrehzahl automatisch an und ermöglicht blitzschnelle und geschmeidige Gangwechsel.
Auf einen Blick
Das letzte, was ein Sportwagen gebrauchen könnte, wären störende und kaum genutzte Bedienelemente. Fakt ist: Alles im insgesamt sehr reichhaltig ausgestatteten 370Z konzentriert sich darauf, das Fahrerlebnis so faszinierend wie möglich zu gestalten.
Start/Stopp-Knopf Das beginnt beim neuen Start/Stopp-Knopf, der unmittelbar neben dem Lenkrad auf der Mittelkonsole platziert ist, und setzt sich fort mit der Synchro Rev Control, dem System zur automatischen Anpassung der Drehzahl. Damit wird beim Herunterschalten automatisch kurz Zwischengas gegeben, und auch beim Hochschalten ist ein nahtloser Anschluss gesichert.
Der neue Start-Button funktioniert im Verbund mit dem Zugangssystem Nissan Intelligent Key. Damit genügt es nun, den Schlüssel in der Jacken-, Brief- oder Handtasche mitzuführen, um durch einfachen Kontakt mit einer Taste am Türaußengriff den 370Z zu öffnen. Zum Starten des Motors reicht dann der Druck auf den Starter-Knopf.
Wird die Zündung aktiviert, schwenken wie zur Begrüßung die Nadeln des Drehzahlmessers und des Tachometers parallel kurz einmal bis in ihre Endstellungen.
Umfangreiches Sicherheitspaket Weitere und für einen solch kräftigen Wagen adäquate Seriendetails sind die geschmiedeten Leichtmetallfelgen, das elektronische Stabilitätssystem VDC, das Lamellen-Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf sowie ABS, elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent. Sechs Airbags und aktive Kopfstützen erhöhen die passive Sicherheit.
Ein echtes Novum für die Nissan-Z-Baureihe ist die aktive Motorhaube, welche sich bei einer Kollision mit einem Fußgänger automatisch aufstellt. Der mit Hilfe pyrotechnischer Aktuatoren bewirkte Vorgang schafft ein schutzbringendes Polster zwischen der Haube und den harten Teilen im Motorraum.
Ein High-Performance-Automobil braucht leuchtstarke Lichteinheiten: Der 370Z hat sie in Form von Bi-Xenon-Scheinwerfern und LED-Heckleuchten. Aerodynamisch geformte Flatblade-Scheibenwischer halten in Verbindung mit einem Regensensor die Windschutzscheibe auch im Bereich der Höchstgeschwindigkeit zuverlässig sauber. Eine Fahrtlichtautomatik schaltet die Scheinwerfer bei einbrechender Dämmerung oder beim Durchfahren eines Tunnels automatisch ein.
Die vierfach elektrisch einstellbaren Sitze – mit besonders guter seitlicher Unterstützung für den Fahrer – sind mit schwarzem Stoff bezogen. Die Sitzfläche des Fahrersitzes ist zusätzlich zweifach neigungseinstellbar.
Das höheneinstellbare Lederlenkrad verfügt über beleuchtete Bedientasten für die Audioanlage, die Freisprecheinrichtung, die Cruise-Control und das optionale Birdview-DVD-Navigationssystem.
Audio-Genuss in zwei Stufen Neben einer Klimaautomatik zählen eine Bluetooth®-Schnittstelle zum kabellosen Mobiltelefon-Betrieb sowie eine CD-Audioanlage im Doppel-DIN-Format mit vier Lautsprechern und AUX-Anschluss zur Serienausstattung. Abweichend zur Musikanlage des 350Z hat Nissan für den neuen 370Z die ein Zoll großen Hochtöner durch 2,5 Zoll große Mitteltöner ersetzt. Sie werden ergänzt durch zwei 6,5-Zoll-Türlautsprecher mit Neodym-Eisen-Bor-Magneten. Sie besitzen im Vergleich zu konventionellen Ferrit-Magneten eine zehnfach höhere magnetische Energiedichte und bauen daher bei gleicher Leistung kompakter und leichter.
Eine besonders attraktive Zugabe der 370Z-Pack-Variante stellen der MP3-kompatible Sechsfach-CD-Wechsler und das speziell auf den Innenraum des Sportwagens abgestimmte BOSE®-Soundsystem dar.
Subwoofer-Paar in der Reserveradmulde Die Musik kommt aus insgesamt acht Lautsprechern – das Gros davon ebenfalls mit modernen Neodym-Eisen-Bor-Magneten. Krönung der Anlage sind zwei 115 Millimeter Richbass®-Subwoofer, für die Nissan und BOSE® eigens eine 7,7 Liter große Aussparung in der Reserveradmulde anfertigten. So können die Insassen des 370Z höchsten Musikgenuss genießen, ohne deswegen wertvollen Stauraum opfern zu müssen.
Für eine kristallklare und natürliche Klangwiedergabe zuständig ist ein digitaler Siebenkanal-Verstärker.
Optionale Lederausstattung in Orange Der 370Z Pack kommt schon ab Werk mit einer schwarzen Teillederpolsterung; optional ist für die Top-of-the-line-Version zusätzlich der Trim Persimmon-Orange erhältlich. In diesem Fall sind Sitz- und Seitenwangen mit orange gefärbtem Echt-Leder, Rück- und Seitenflächen mit synthetischem Leder sowie Sitzflächen und Türinserts mit Stoff in Wildlederanmutung und der gleichen auffälligen Farbe bezogen.
Weitere Bestandteile der Pack-Ausstattung sind neben der Synchro Rev Control eine digitale Schaltpositionsanzeige, eine zweistufige Sitzheizung und eine Geschwindigkeitsregelanlage samt Speed-Limiter-Funktion.
Kurze Liste an Extras Bei so viel Luxus und Hightech bleibt die Liste der darüber hinaus noch verfügbaren Extras kurz. Für beide 370Z stehen das Siebenstufen-Automatikgetriebe mit Magnesium-Schaltwippen sowie spezielle Metallic- und Mineraleffektlackierungen mit selbst heilendem Scratch-Shield-Finish zur Wahl. Exklusiv für den 370Z Pack zu ordern sind darüber hinaus 19-Zoll-Felgen von RAYS und ein Birdview-DVD-Navigationssystem mit sieben Zoll großem Touchscreen-Display.
MIT MUSIC BOX UND NEUEM NAVI
• 3,7-Liter-V6 auf kommende Euro-5-Abgasnorm umgestellt • Neu: Berganfahrhilfe in Kombination mit manuellem Schaltgetriebe • Navigationssystem auf HDD-Basis mit erweitertem Leistungsspektrum
Zum Modelljahrgang 2010 erhält der Nissan 370Z einige kleine, aber feine Modellaufwertungen. Der 3,7-Liter große V6 wurde auf die 2010 in Kraft tretende Abgasnorm Euro 5 umgestellt und leistet in seiner jüngsten Konfiguration 241 kW/328 PS. Das maximale Drehmoment bleibt mit 366 Nm bei 5.200/min unverändert. In Kombination mit dem manuellen Sechsgangschaltgetriebe und der Ausstattungsversion 370Z PACK erleichtert ab sofort eine Berganfahrhilfe das Losfahren an einer Steigung.
Das seit September bereits im Supersportwagen GT-R erhältliche Navigationssystem IT08 ist nun auch für den 370Z erhältlich. Es glänzt mit einer einfachen und klaren Bedienung via Touchscreen, einem 7-Zoll-Display mit höherer Auflösung, weiter optimiertem Kartenmaterial sowie einer größeren Zahl an Info- und Entertainment-Möglichkeiten. Darunter unter anderen Bluetooth® Audio Streaming und eine iPod®/USB-Schnittstelle.
Das Kartenmaterial von 40 Staaten – nunmehr erweitert um Osteuropa und die Türkei – ist auf einer 40-GB-Festplatte (HDD – Hard Disc Drive) gespeichert. Eine 9,6 GB große „Music Box“ erlaubt das Anlegen eines eigenen persönlichen Musikarchivs.
Die mit weltweit über 1,7 Millionen verkauften Exemplaren erfolgreichste Sportwagenbaureihe der Welt feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Der 370 Z – er erhält im nächsten Frühjahr Zuwachs in Gestalt des neuen Roadsters – ist bereits die sechste Generation der 1969 mit dem Datsun 240Z begründeten Sportlerdynastie von Nissan.
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